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Donnerstag, 27. Dezember 2007

Ägypter wollen Copyright auf antike Bauwerke

Die Chephren-Pyramide von Gizeh in Ägypten | Copyright: Andreas Müller

Kairo/ Ägypten – Die Nachricht klingt ebenso kurios wie absurd: Die ägyptische Regierung will sich das Copyright auf ihre Altertümer sichern. Wer also in Zukunft Pyramiden nachbauen will, soll dann dafür zahlen müssen.

Unter das angestrebte Urheberrecht fallen auch neben den Pyramiden exakte Nachbauten der Sphinx oder von Tempelanlagen, wie sie unter anderem in Las Vergas oder Vergnügungsparks zu finden sind. Ein entsprechendes Gesetzt soll in Bälde vom ägyptischen Parlament beschlossen werden. Das Geld, so berichtet der „Spiegel“ soll zur Instandhaltung der antiken Sehenswürdigkeiten genutzt werden. Nach Angaben vom ägyptischen Altertumsverwalter Zahi Hawass soll das Gesetzt, nach dem Wunsch der Ägypter, auch in allen anderen Ländern gelten. "Ägypten hat das alleinige Recht zur Reproduktion seiner antiken Monumente", so Hawass.

Allerdings soll das gesetzt nur auf Kopien der Monumente angewendet werden. Auch weiterhin dürften sich Künstler und Architekten natürlich von den Bauwerken inspirieren lassen.

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Er betonte, ägyptische und ausländische Künstler dürften sich jedoch weiterhin von den ägyptischen Kulturschätzen "inspirieren" lassen - solange sie diese nicht einfach nur kopierten.

Bücher zum Thema:

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Quellen: spiegel.de / grenzwissenschaft-aktuell.de

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA:

Größte Pyramide weltweit soll in Sachsen-Anhalt entstehen
, 8. September 2007
KULTUSMINISTERIUM STREICHT FÖRDERGELDER FÜR PYRAMIDEN-GRABUNGEN IN BOSNIEN-HERZEGOVINA, 15. Juni 2007
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