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Donnerstag, 24. Januar 2008

Militär kommentiert UFO-Sichtungen über Texas

Kampfjet F-16 | Copyright: USAF / Public Domain

Fort Worth/ USA - Seit einigen Wochen kommt es über Zentraltexas immer wieder zu unterschiedlichen UFO-Sichtungen (wir berichteten 1, 2). Der bisherige Höhepunkt ereignete sich am Abend des 8. Januar, als ein angeblich 1,6 Kilometer großes Objekt über Stephenville gesehen worden sein soll. Jetzt korrigiert das US-Militär seine bisherige Aussage zu den eigenen Einsätzen in dieser Nacht.

Zuvor hatten Augenzeugen behauptet, über der Gegend neben den unbekannten Flugobjekten auch Militärjets gesehen zu haben, die teilweise die beobachteten Phänomene sogar verfolgt haben sollen. Zu diesen Aussagen erklärte ein Sprecher der 301. Fluggeschwaders der "Joint Reserve Base Naval Air Station" in Fort Worth auf Anfrage, dass in der Nacht auf den 8. Januar weder F-16 noch andere Maschinen der Basis über der Gegend unterwegs waren.

Diese Aussage wurde nun vom Stützpunkt in einer Presseerklärung offiziell korrigiert. Jetzt sollen hingegen ganze zehn F-16 Kampfflugzeuge zur fraglichen Zeit (zwischen 18 und 20 Uhr) über der Gegend ein Training absolviert haben. "Im Interesse der Öffentlichkeit" habe man erkannt, dass bei der ursprünglichen Aussage zu den Flugaktivitäten am 8. Januar ein Fehler unterlaufen sei, den man korrigieren wolle. Diese Übung, betrachte man auch als Erklärung für die beschriebenen UFO-Sichtungen.

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Untersucher der amerikanischen UFO-Forschungsorganisation MUFON zeigen sich hingegen verwundert: "Diese Aussage stützt die Schilderungen der Zeugen, die auch Militärjets beobachtet hatten. Aber es ist doch merkwürdig, dass es angeblich zwei Wochen gedauert haben soll, bis man entdeckt hat, dass statt keinem gleich zehn Jets in der Gegend aktiv waren." Gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press wollte der Sprecher des 301. Fluggeschwaders, Maj. Karl Lewis, keine Auskünfte über Grund und Absichten der Testflüge abgeben.

Die Sichtungszeugen verwehren sich bis heute gegen die Behauptung, dass das, was sie gesehen hatten, lediglich Militärjets gewesen sein sollen. Bislang gibt es Dutzende Augenzeugen - darunter zahlreiche respektierte Geschäftsleute, Piloten und ein County Constable. Sie stimmen darin überein, dass die Objekte und Lichter die sie gesehen hatten, deutlich schneller, leiser und tiefer geflogen seien, als bekannte Kampfjets. Zudem hätten einige Phänomene auch Ihre Form und Anordnung in einer Art und Weise verändert, wie dies nicht durch konventionelle Militärflugzeuge zu erklären sei.

Beobachter der Sichtungswelle verweisen zudem auf die Tatsache, dass sich die Sichtungen rund um Stephensville im Erath County im sogenannten "Bible Belt" ereigneten. Dieser "Bibelgürtel" bezeichnet eine Gegend in den USA, in der evangelikaler Protestantismus ein integraler Bestandteil der Kultur ist. Aufgrund der starken Religiosität der Bevölkerung diese politisch überwiegend dem konservativen Wählerspektrum anzurechnen. All das seien nicht gerade die klassischen Voraussetzungen einer Bevölkerungsschicht, die aus unbedeutenden Beobachtungen von Flugzeuglichtern dazu tendiert, massenhaft von teilweise exotischen UFO-Sichtungen zu sprechen. "Diese Leute stehen größtenteils mit ihrem Ruf und Namen dazu, etwas Ungewöhnliches beobachtet zu haben, dass sie sich nicht erklären können - auch und besonders nicht durch eine normale Ubung einer kaum 100 Kilometer entfernt gelegenen Luftwaffenbasis.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cnic.navy.mil/FortWorth / ap.org

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA:

Dutzende UFO-Sichtungen in Texas
, 16. Januar 2008
Erste Videos zur UFO-Sichtungswelle über Texas
, 23. Januar 2008
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