Unterschiedliche Formen von Himmelslaternen (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.deWien/ Österreich - So genannte Himmelslaternen, die in der Vergangenheit schon für so manche Verwechselung mit UFOs geführt hatten, können brandgefährlich werden, wenn sie durch die Lüfte segeln und wurden deshalb schon von den Behörden einiger deutschen Bundesländer verboten. Auch das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) setzt sich nun für die Umsetzung eines Gesetzes ein, das auch den Verkauf der Lampions verbietet.
In einer Pressemitteilung des KfV heißt es hierzu:
Bereits bei leichtem Wind wird die Himmelslaterne abgetrieben - die offene Flamme fliegt dabei unkontrolliert und ungesteuert. Bei einem Windstoß oder wenn er an ein Hindernis gerät, kann der Papierkörper kippen und in Brand geraten. Dadurch besteht Brand- und Verletzungsgefahr. (..) Ist der Miniatur-Heißluftballon einmal in der Luft, kann er in Bäume, Gebäude oder Masten hineintreiben und diese in Brand setzen. Brandgefahr besteht auch durch ein Abstürzen der brennenden Laterne beispielsweise aufgrund einer undichten Ballonhülle", sagt Kisser. Beim Landen können glühende Reste ein Feuer am Boden entfachen. Massenstarts von Himmelslaternen sorgen darüber hinaus für Irritationen und führen zu Fehlalarmierungen der Feuerwehr oder Anrufen von besorgten Personen, die nicht wissen, was sie am Himmel fliegen sehen.
In Österreich sind Himmelslaternen derzeit nicht verboten, um sie fliegen zu lassen muss allerdings die Genehmigung der "Austro Control" eingeholt werden. Die Begutachtungsfrist für einen Gesetzesentwurf vom Bundesministerium für Konsumentenschutz zum Verbot des Starts und des Verkaufs der Himmelslaternen in Österreich endet am 20. Mai.
"Wir hoffen, dass Wunschlaternen in Österreich verboten werden. Dass die Lampions schön anzuschauen sind, steht in keinem Verhältnis zu der Brand- und Verletzungsgefahr, die von ihnen ausgeht", schließt Dr. Rupert Kisser vom Bereich Heim, Freizeit & Sport im KfV.
Beliebt sind die Himmelslichter besonders bei Feierlichkeiten aber auch bei UFO-Skeptikern und –Fälschern weltweit, wenn durch Starts solcher Laternen angebliche UFO-Sichtungen verursacht werden sollen. Gerade in Sommermonaten, wenn dann auch Kornkreisfälscher fahrlässig die "Sky Laterns" rund um die trockenen Felder steigen lassen, besteht besondere Brandgefahr für Scheunen, Höfe, Felder und Wälder.
Hinweis d. Redaktion: Da auch wir gegen das illegale und unkontrollierte Starten von Himmelslaternen sind, haben wir uns bemüht, Werbeanzeigen, die den Verkauf der Himmelslaternen anpreisen durch das Filtersystem zu unterbinden. Leider ist das diesbezügliche Angebot jedoch offenbar zu groß, um entsprechenden Anzeigen zu vermeiden. Wir bitten Sie diesbezüglich um Verständnis.
Bitte lassen Sie Himmelslaternen wenn überhaupt nur mit offizieller Genehmigung starten, da erhöhte Feuergefahr besteht!
Bitte lassen Sie Himmelslaternen wenn überhaupt nur mit offizieller Genehmigung starten, da erhöhte Feuergefahr besteht!
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / kfv.at
