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Dienstag, 15. Juli 2008

Roswell "Alien Interview" Transkripte jetzt in Buchform

Buchumschlag "Alien Transcripts" | Copyright: alieninterview.org

Morrisville/ USA - Ein neues Buch sorgt derzeit in den USA für Diskussionen unter UFO-Forschern. "Alien Interview" behauptet, vollständige Mitschriften von Interviews zu präsentieren, die im Sommer 1947 auf der Roswell Militärbasis in New Mexiko mit einem überlebenden Außerirdischen des berühmten UFO-Absturzes gemacht worden sein sollen.

Wie der Herausgeber Lawrence R. Spencer erklärt, handele es sich um Mitschriften und Dokumente, die er von Matilda O'Donnell MacElroy bekommen habe, die zur damaligen Zeit als Krankenschwester (Senior Master Sergeant) in der "Women's Army Air Force Medical Corp." Bei der "509th Bomb Group" in Roswell gedient haben will.

Gemeinsam mit dem Geheimdienstoffizier Sheridan Cavitt sei sie zur Absturzstelle gerufen worden, um sich um mögliche Überlebende zu kümmern. Vor Ort habe sie erfahren, dass einer der vier Besatzungsmitglieder des abgestürzten Objekts überlebt habe. Diesen habe sie medizinisch untersucht und versorgt. Dabei habe sie erlebt, wie das Wesen zwar nicht verbal, jedoch in "Gedankenbildern" mit ihr zu kommunizieren versuchte.

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Wegen dieses "mentalen Kontakts" sei sie ausgewählt worden, den Außerirdischen auf die Air Force Basis zu begleiten und für weitere Prozedere unterstützend zur Verfügung zu stehen. Hierzu gehörte auch das Abarbeiten eines Fragekatalogs und das erstellen eines ausführlichen Berichts.

"Jetzt nach 60 Jahren scheint mir die Zeit gekommen, mein Wissen, das ich seither geheim gehalten hatte, weiterzugeben. Ich denke dass es höhere Ziele gibt als die jener Interessen, die diese Informationen als Angelegenheit Nationaler Sicherheit einstufen", so Matilda O'Donnell MacElroy in ihrer Erklärung dazu, warum sie diese Informationen nun weitergebe.

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Das Hauptproblem der Unterlagen ist jedoch, dass selbst der Herausgeber (der kein UFO Experte) die Identität der Quelle O'Donnell MacElroy nicht bestätigen oder belegen kann. Ursprünglich sei er auf Matilda aufmerksam gemacht worden, als er mit Recherchen zu seinem Buch "The Oz Factors" beschäftigt war, da sie angeblich zur fraglichen Zeit in Roswell gedient habe. In einem ersten Telefongespräch habe Sie ihm jedoch gesagt, dass sie zwar zur fragliche Zeit in Roswell war, ihm jedoch mit seiner Anfrage über mögliche außerirdische Überlebende nicht weiterhelfe könne, da sie immer noch ihrem damaligen Verschwiegenheitseid unterliegen würde.

Zehn Jahre später, mittlerweile 83-jährig, soll sie dann ihre Unterlagen postalisch an Spencer geschickt haben. Das Packet sei nun jedoch aus Irland und nicht von dem einstige Wohnort MacElroys in Montana gekommen. Sämtliche Versuche die Absenderin erneut ausfindig zu machen und zu kontaktieren, seien seither fehlgeschlagen. In Ihrem Schreiben habe sie Spencer jedoch darum gebeten, ihr Material zu veröffentlichen. Nach intensiver durchsicht und Ordnung der nur teilweise datierten handschriftlichen und getippten unterlagen und offiziell wirkenden Dokumente, habe er diese dann - mit Kommentaren versehen - in der jetzt vorliegenden Buchform im Original veröffentlicht.

Spencer selbst unterstreicht, dass er kein UFO-Forscher noch Experte auf diesem Gebiet sei und sich über die kontroverse Natur der Dokumente bewusst sei und seine Aufgabe lediglich als Herausgeber sieht.

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Somit reiht sich "Alien Intreview" in einer Reihe von mysteriösen Puzzleteilen ein, die sich seit 1947 um die Krankenschwestern von Roswell drehen. Eine Schwester, die selbst direkte Zeugin der Leichen von Roswell gewesen sein soll, habe sich und ihre Geschichte dem örtlichen Bestatter und Krankenwagenfahrer Glen Dennis anvertraut, der ihre Identität jedoch nie preisgab. Nach den Ereignissen von Roswell sei die seither als "Nurse X" bezeichnete Schwester spurlos verschwunden. Gerüchte, so Dennis, besagten, dass sie bei einem Flugzeugabsturz zu Tode gekommen sei.

Anhand ihrer Recherchen konnten die Roswell-Experten Don Schmitt und Kevin Randle bestätigen, dass es über die von Dennis zitierte Schwester keinerlei Aufzeichnungen in den offiziellen Dokumenten der Basis, oder darüber gibt, dass sie je im Dienst der US-Armee stand. Auch intensive Nachforschungen beim "Army Nurse Corps Historian's Office" des US-Verteidigungsministeriums erbrachten keine Informationen, ein Umstand, der zahlreichen Spekulationen über deren Schicksal Vorschub leistete - sollte sie überhaupt existiert haben.


Quellen: grenzwissenschaft-aktuel.de
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