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Montag, 22. September 2008

Teilchenbeschleuniger am CERN kaputt

Die Magneten des LHC-Teilchenbeschleunigers am CERN | Copyright: cern.ch

Genf/ Schweiz - Schon 10 Tage nach der feierlichen Inbetriebnahme ist die teuerste Maschine für das größte Experiment der Menschheit schon kaputt und wird für mindestens zwei Monate abgeschaltet bleiben. Gewaltige Elektromagnete, mit denen der Teilchenstrahl des LHC kontrolliert werden soll, haben sich überhitzt.

Was zunächst von den CERN-Verantwortlichen als "Schaden, der schnell behoben werden könne" beschrieben wurde, war schlussendlich doch eine fehlerhafte elektrische Leitung, die zu einer Kettenreaktion und gravierenden Folgeschäden geführt hatte.

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Als Folge war die extreme Herabkühlung der Magnete auf -270 Grad durch flüssiges Helium nicht mehr gewährleistet, sodass die Drähte nicht mehr supraleitend waren. Jetzt müssen die beschädigten Element erst wieder aufgewärmt werden, damit sie überhaupt untersucht werden können.

Sollte ein Partikelstrahl aufgrund fehlerhafter Steuer- und Kontrollmagnete aus der Spur geraten, könnte er gravierende Schäden und tiefe Löcher in seine Umgebung reißen.

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