Aufnahme von "Bownessie" von 2007 | Copyright: Linden AdamsBowness-on-Windermere / England - Seit 2006 im größten natürlichen See Englands, dem Windermere Lake in der Grafschaft Cumbria, ein drei Meter langes seeschlangenartiges Wesen gesichtet wurde, wollen immer mehr Zeugen ein ähnliches Tiere gesehen haben. Eine Expedition will nun nach "Bownessie" suchen.
Geleitet wird die großangelegte Suche nach dem angeblichen Ungeheuer von dem ortansässigen Hotelier Thomas Noblett und dem spirituellen Medium Dean Maynard. Beide machen sich mit ihrer Expedition schon zum zweiten Mal auf die Suche nach dem Kryptiden, nachdem ihre erste Suche im vergangenen Jahr erfolglos verlief.
"Seit vergangenem Jahr haben mir viele Menschen erzählt, dass auch sie dass Gefühl hatten, dass das etwas im See ist, dass sie sich aber noch nicht getraut haben, darüber zu berichten", zitiert die "The Westmorland Gazette" den Besitzer des "Langdale Chase Hotel". "Im See gibt es ganz bestimmt etwas ziemlich großes. Wir müssen ihn in nur vollständig durchsuchen."
Zum ersten Mal wurde das in Anlehnung auf das Ungeheuer von Loch Ness "Nessie" auf den Namen "Bownessie" getaufte angebliche Ungeheuer 2006 von Steve Burnip gesehen, der damals ein drei Meter langes, schlangenartiges Wesen am nördlichen Ende des See gesehen haben will. Auch Noblett will schon selbst eine Nahebegegnung mit dem Wesen gehabt haben, als er beim Schwimmen im See von einer ein Meter hohen Welle getroffen wurde, die er dem unbekannten Tier zuschreibt. Auch andere Zeugen haben das Tier bereits als großen Aal beschrieben. "Ein Segler hatte etwas gesehen, dass aussah, wie eine große Fleischrolle, die an seinem Boot vorbeigeglitten und dann darunter verschwunden sein soll", berichtet Noblett weiter.
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Die Monstersucher selbst wollen aber auch nicht ausschließen, dass es sich aber auch um einen ungewöhnlich großen Wels handeln könnte. Mit Nobletts Yacht, die mit einem Sonar ausgestattet wurde, wollen Noblett und Maynard am 11. September erneut in See stechen. Beginnen soll die Suche nahe Gummers Howe, jenem Ort, an dem Bownessie 2007 sogar fotografiert worden sein soll (s. Abb.). Kritiker sehen in der Aufnahme jedoch nicht mehr als eine große Bugwelle, wie sie auch von vielen bekannten Tieren im See verursacht werden könne.
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / thewestmorlandgazette.co.uk