Spukerscheinung (Illu.) | Copyright: grrenzwissenschaft-aktuell.deThornton/ England - Vor 37 Jahren floh die Familie Ross aus einem Haus in der Windsor Avenue in Thornton, weil sie die Heimsuchungen eines Poltergeistes der als "The Thornton Thing" lokale Berühmtheit erlangt hatte, nicht mehr ertragen wollten. Heute lebt Frank Jones in dem Haus, und auch er sah und sieht sich von Geistern umgeben.
Als die Familie Johnes in das vermeintliche Spukhaus vor 20 Jahren einzog waren sie ursprünglich noch skeptisch, was die Geschichten um das "Ding von Thornton" anbetraf.
Wie die "Blackpool Gazette" berichtet, begannen die Spukphänomene im Jahr 1971, als "etwas" des nachts die Bettdecken der Familie Ross von ihren Betten zu reißen begann, einen übel riechenden Geruch verbreitete und den Familienagehörigen immer wieder in die Ohren hauchte.
17 Jahre später zog Frank Jones mit seiner Familie in das Haus, und auch sie erlebten unheimliche Vorkommnisse. "Immer wieder war nachts ein Klopfen zu hören und im Haus roch es ab und zu intensiv nach Erde. Eines nachts lag ich im Bett, als sich im ganzen Raum eine Art Nebel ausbreitete. Ich wollte schreien, bekam jedoch keinen Ton heraus - ich war wie paralysiert."
www.grenzwissenschaft-aktuell.de
Auch Jones' Tochter erinnert sich lebhaft an die Ereignisse im Haus: "Wir glaubten zunächst, dass die Leute übertreiben würden - bis wir es selbst erlebt hatten. Einmal war ich alleine zuhause und hörte trotzdem plötzlich diese Schritte die Treppe hochgehen Sie gingen in mein Zimmer und dann hörte ich wie dort alle Schränke aufgerissen wurden. Es hörte sich wie Einbrecher an." Vor 12 Jahren ließ Frank Jones dann im Haus von der "Fleetwood Spiritualist Church" einen Exorzismus durchführen: Ein Medium der Kirche erklärte, dass in dem Haus der Geist eines Mannes zwischen den Welten gefangen sei. Danach hörten die Ereignisse langsam auf.
Nachdem Frank Jones vor rund fünf Jahren seinen Sohn Steven (32) und kurz darauf seine Frau Saddie - die im Alter von 69 an einem Herzanfall starb - verlor, soll es erneut zu Spukphänomenen gekommen sein. Seither, so Jones gegenüber der "Blackpool Gazette" melde sich seine verstorbene Frau immer wieder auf seinem Mobiltelefon. "Unmittelbar nachdem Saddie gestorben war, kam ich von der Arbeit nach Hause und hatte das Gefühl, dass ich das Haus nicht betreten wollte. (...) Auf meinem Handy wurde ein unbeantworteter Anruf angezeigt, obwohl das Gerät nicht geklingelt hatte. Der Anruf kam von unserem Festnetz im Haus, in dem zum Zeitpunkt des Anrufes eigentlich niemand gewesen war. Als ich hineinkam roch es frisch nach Saddies Zigaretten und ich konnte auch ihr Parfum riechen."
Bücher zum Thema:
- - -
- - -
Zudem habe er und weitere Familienangehörige immer wieder merkwürdige SMS-Nachrichten bekommen, von denen Frank Jones glaubt, dass sie von seiner Frau stammen: "Saddie hatte ihr Handy immer und überall dabei. Wir haben sie sogar mit dem Gerät beerdigt. Es kamen SMS mit Wörtern wie sie von Saddie stammen könnten. Eine Nummer wurde jedoch nie angezeigt."
Quellen: blackpoolgazette.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA:
Studie zur Quantenphysik von Poltergeistphänomenen, 3. April 2008
Streit um ein verschwiegenes Spukhaus, 1. April 2008
Psychiater dokumentiert aktuellen Fall von dämonischer Besessenheit, 26. März 2008
Rumänische Polizei bestätigt Poltergeist, 3. März 2008
Neurowissenschaftler erklären Spukempfindungen bei Dunkelheit, 23. Februar 2008
Weiterer Spuk im Shaffer Hotel, 16. Februar 2008
Stadtverwaltung zahlt Geisterjägerin, 13. Februar 2008
