https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Posts für Suchanfrage Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Montag, 15. Juni 2009

Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien


Archiv: Klassisches Dreiecks-UFO, fotografiert über Belgien im April 1990 | Copyright: PM / G. Mossay

"Missverständnis" im Zusammenhang mit dem Begriff UFO meint nicht, dass es unidentifizierbare Flugobjekte nicht gibt. Die Existenz von Flugobjekten mit Eigenschaften, die zur Zeit niemand auf Erden herstellen kann, ist durch millionenfache visuelle und instrumentelle Beobachtungen in aller Welt so einwandfrei gesichert, dass die Akzeptanz ihrer Existenz allein eine Angelegenheit der Information ist. Laut Duden ist "Missverständnis" eine "(unbeabsichtigte) falsche Deutung, Auslegung einer Aussage oder Handlung." Die Gründe für die "falsche Deutung" des Phänomens durch Presse, Rundfunk, Fernsehen und Wissenschaft sollen hier untersucht werden!

Ein Artikel von Ilobrand v. Ludwiger

Das Missverständnis in der Beurteilung des Phänomens besteht in der Öffentlichkeit, dass angenommen wird, wissenschaftliche Untersuchungen hätten schon längst das Nicht-Vorhandensein dieser Objekte festgestellt. Dabei hat es überhaupt noch keine gründliche systematische wissenschaftliche Untersuchung dieser Phänomene gegeben. Es gab nur spärliche Ansätze dazu. Und die Ergebnisse der wenigen wissenschaftlichen Analysen (Battelle Memorial Institute 1956, Condon-Studie 1968, Akademie der Wissenschaften der UdSSR 1980) sind der allgemeinen und speziell der wissenschaftlichen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Daher ersetzen unfundierte Meinungen in fast allen Medienberichten begründetes Fachwissen. Der wissenschaftliche Mainstream kennt überhaupt keine wissenschaftlichen Analysen über unidentifizierte Flugobjekte.

Das Thema wird als unseriös und unwissenschaftlich zurückgewiesen. Denn das, was da berichtet wird, widerspricht allem Wissen, das wir gegenwärtig von der Welt haben. Das Flugverhalten der unidentifizierbaren Objekte verletzt die Gesetze der Physik (Aufhebung der Schwerkraft, keinen Überschallknall beim Fliegen, Verschwinden ins Nichts usw.). Die Objekte werden intelligent gesteuert. Doch es widerspricht biologischen Grundüberzeugungen, nach denen es keine ebenso gearteten Wesen wie intelligente menschliche Wesen neben uns im Universum geben kann. Eine fremde Intelligenz in unserem Luftraum stellt die Souveränität der Regierungsmacht in Frage ("Unsere Maschinen sind gegen diese Objekte machtlos!" stellte der belgische General de Brouwer 1991 fest). Die Anerkennung ihrer Existenz würde eine dreifache Gefahr für die Regierungsmacht nach sich ziehen, eine physikalische, eine ontologische und eine metaphysische. (Wendt & Duvall 2008) Weil der Staat seine Bürger beruhigen muss, wurde in den USA die einzig rationale Antwort auf die Sichtungsberichte gegeben, nämlich sie zu ignorieren.

Diese Ignoranz hat zu einem "UFO-Tabu" geführt, das verbietet, in der autoritären öffentlichen Sphäre seriös über UFOs zu sprechen und es fordert: "Du sollst nicht herauszufinden versuchen, was UFOs sind!"

Folglich wird UFO-Forschung von manchen Skeptikern als eine Pseudowissenschaft bezeichnet, "welche die Fundamente wissenschaftlicher Autorität untergräbt" (Pinch & Collins 1984). UFO-Ignoranz ist nicht nur einfach ein Mangel an Kenntnis, so wie wir beispielsweise nicht wissen, wie Krebs zu heilen ist, sondern sie ist aktiv durch das UFO-Tabu erzeugt worden. Die Ignoranz gegenüber UFOs ist daher politisch motiviert und nicht wissenschaftlich begründet.

Die modernen Eliten der Gesellschaft halten eine Untersuchung sowieso für unnötig, "weil ja sowieso bekannt ist, dass UFOs konventionelle Erklärungen haben oder Schwindelberichte, seltene atmosphärische Phänomene, Instrumentenfehler, Verwechslungen durch die Zeugen oder geheime Technologien der Regierungen sind." Alle diese Berichte zählen jedoch nicht zu den "Unidentifizierten" und sind überhaupt nicht gemeint!

Ilobrand v. Ludwiger | Copyright: exopolitik.org

Was wir mit Sicherheit wissen ist, was UFOs alles nicht sind! Sie sind tatsächlich Objekte, nicht notwendigerweise im engeren Sinne von etwas, das fest ist und berührt werden kann, sondern im weiteren Sinne natürlicher Prozesse, die physikalische Wechselwirkungen hervorbringen. Die unbekannte Intelligenz, welche in UFOs in unsere Atmosphäre kommt, könnte aus fernen Planetensystemen kommen. Jedenfalls haben die wenigen bisher vorgenommenen Untersuchungen keinen Anlass gegeben, diese Möglichkeit auszuschließen. UFOs zu ignorieren wäre aber nur dann vernünftig, wenn die außerirdische Herkunft der UFOs sicher ausgeschlossen werden könnte.

Die Ignoranz des ganz Anderen wird mit vordergründigen Einwänden motiviert: Es wird behauptet, es gäbe nur Zeugenberichte anekdotischer Art, und man könne darauf keine wissenschaftliche Grundlage errichten. Skeptiker halten daher Augenzeugenberichte für bedeutungslos. Doch es gibt Berichte mit gleichzeitig Hunderten von Zeugen, darunter auch "Experten-Zeugen", wie Zivil- und Militärpiloten, Fluglotsen, Astronomen und Wissenschaftler und zusätzlicher Radarbestätigung.

Völlig falsch ist die Behauptung, dass physikalische Beweise für das Phänomen fehlten. Direkte Beweise fehlen allerdings, denn sonst gäbe es ja keine Diskussion mehr über das Phänomen. Aber es gibt eine Fülle indirekter Beweise. Viele überzeugte UFO-Anhänger glauben, die US-Regierung hätte 1947 in Roswell, New Mexico, ein abgestürztes UFO geborgen und versteckt die Überreste vor der Öffentlichkeit. Das könnte sein, ließ sich jedoch durch die Überprüfung sämtlicher Akten aus der damaligen Zeit durch das General Accounting Office nicht bestätigen. Diese Behauptungen führen zu Verschwörungstheorien, die nicht Quelle systematischer wissenschaftlicher Studien sein können.

Vielmehr beziehen sich die indirekten Beweise auf Fotos, Video- und militärische (v.Ludwiger 1998) und zivile (Schulze & Powell 2008) Radaraufzeichnungen, Bodenspuren, elektro-magnetische Interferenzen mit Flugzeug- und Automotoren, sowie Analysen von UFO-Splittern und Implantaten. (Sturrock 1999)

Ein theoretischer Einwand ist, dass wir im Universum allein zu sein scheinen, weil es grenzenlos unwahrscheinlich ist, dass die Natur noch einmal irgendwo bewusstes Leben hervorgebracht haben könnte. Doch diese Vermutung basiert auf dem neodarwinistischen Konzept, wonach die Evolution nur durch zufällige Mutationen und Selektionen hervorgegangen ist, und dass deshalb die Chancen, anderswo ebenfalls bewusstes Leben im Universum zu finden nahezu Null sind. (Ward & Brownlee 2000)

Diese Vorstellungen werden von Komplexitäts-Theoretikern nicht geteilt. Anstelle von regelloser Zufälligkeit setzen die Vertreter dieser Richtung auf den Prozess der Selbstorganisation in der Natur, die zu immer komplexeren Organismen tendiert. Wenn das „Gesetz der zunehmenden Komplexität“ richtig wäre, sollte die Evolution bis hin zu intelligentem Leben im Universum ein ganz gewöhnlicher Entwicklungsprozess sein. (Kaufmann 1995), (Cohen 2008)

Dass Wesen von anderen Sternen überhaupt nicht zu uns kommen könnten, ist ein weiterer theoretischer Einwand, der auf der mangelnden Kenntnis unserer heutigen Physiker über die Anzahl möglicher Wechselwirkungen, der Gravitation, sowie der Anzahl der Weltdimensionen beruhen. In unserer Raumzeit bildet die Lichtgeschwindigkeit eine obere Grenze für die interstellare Reisegeschwindigkeit. Interstellare Raumreisen können aber überhaupt nicht durch den Raum erfolgen, weil der interstellare Staub ein Raumschiff bereits bei geringen Geschwindigkeiten (relativ zur Lichtgeschwindigkeit) verdampfen lassen würde. Eine Raumversetzung würde aber über Projektionen in Parallelräume ohne großen Energieaufwand möglich sein (weitere Angaben dazu im Kapitel 3, "UFOs die unerwünschte Wahrheit", Lduwiger, 2008).

"Wären die UFO-Insassen Außerirdische, so würden sie uns offiziell begrüßen kommen, weil sie auch wüssten, welche große Bedeutung die Entdeckung einer anderen Zivilisation für uns Menschen haben würde." Das behaupten viele Skeptiker. Doch vielleicht sind unter den Raum-Zeit-Reisenden auch Menschen von der Erde, die in einer weit entfernten Zukunft gelernt haben, in ihre eigene Vergangenheit zu reisen? Diese würden sich hüten, uns Menschen zu nahe zu kommen, um sich etwa über die Zukunft ausfragen zu lassen. (v. Ludwiger 1998)

Wahrscheinlicher ist es, dass es einen Kodex gibt, wonach man sich nicht in die Entwicklung niedrigerer Lebensformen einmischen sollte. Wir sollten ihre Existenz selbst entdecken, was den Schock über die neue Situation mindern würde. Doch viel wahrscheinlicher ist, dass die Fremden eine andere Wirklichkeit mit sich führen, zu der wir aufgrund unserer beschränkten Sinnesorgane und Weltauffassungen überhaupt keinen Zugang haben, so dass ein intellektueller Austausch zur Zeit nicht möglich ist. (Näheres dazu in Kapitel 3).

Es ist nicht die Frage, ob UFOs außerirdischer Herkunft sind?, sondern: „Gibt es genügend Beweise, die ein systematisches Studium der Phänomene rechtfertigen würden?“ Die Antwort ist aufgrund der empirischen Beweise ein eindeutiges Ja! Und viele Wissenschaftler äußern privat auch den Wunsch, dass UFOs wissenschaftlich untersucht werden sollten (Sturrock 1984). Allerdings ist es nicht wahrscheinlich, dass wissenschaftliche Untersuchungen das Rätsel der UFOs sofort erklären würden. Doch die Gleichgültigkeit der Wissenschaft einem der größten Rätsel der Neuzeit gegenüber, von dem nicht einmal bekannt ist, ob es der Menschheit Schaden oder Nutzen bringen wird, ist auf die Dauer gesehen unverantwortlich.

Hier beginnt bereits die Schwierigkeit in der Beurteilung wissenschaftlicher Feststellungen, denn es gibt mehrere Auffassungen darüber, was unter Wissenschaft zu verstehen ist. Einmal ist Wissenschaft eine gesellschaftliche Institution zur Beschaffung geordneten und begründeten, als gesichert erachteten Wissens. Vor allem die Naturwissenschaften tauschen in ständiger Wechselbeziehung empirische oder Beobachtungsfakten über Hypothesenbildungen und Experimente mit theoretischen Konzepten aus und kommen über Vorhersagen über das Verhalten der beobachteten Fakten zu einem theoretischen Verständnis. Nach diesen Regeln gelangt man zu einem Erklärungsmodell für die Welt, das globale objektive Gültigkeit hat. In diesem Wissenschaftskonzept hängen alle Ereignisse und theoretischen Erkenntnisse in einem theoretischen Gefüge kausal zusammen (Logischer Empirismus). Wenn Ereignisse sich nicht in dieses theoretische Bild von der Welt einfügen lassen, zählt man sie nicht zur Wissenschaft.

Eine andere Interpretation von Wissenschaft hat nicht das gesamte Erklärungsmodell für die Welt, das Paradigma, im Auge, sondern definiert sich allein durch "Anwenden wissenschaftlicher Methoden" auf alle Phänomene der Welt, unabhängig davon, ob sich die Fakten in das globale Weltbild einordnen lassen oder nicht. (Naiver Empirismus).

In der globalen Wissenschaftsdefinition gilt der (Einstein zugeschriebene) Grundsatz: "Es ist die Theorie, die bestimmt, was wir beobachten." Wir wollen es das Einsteinsche Wissenschafts-Konzept nennen. Dieses Konzept wird von allen Wissenschaftlern geteilt. Die wissenschaftliche Methode ist der einzige zielführende Weg, Fakten festzustellen und deren Eigenschaften schließlich in das gesamte Theoriegebäude einzuordnen.


Die Auffassung, nach der allein die Anwendung der wissenschaftliche Methode schon über die Wissenschaftlichkeit entscheidet, und die zunächst die Existenz von Fakten sicherstellt (ohne stets ihre theoretische Einordnung im Auge zu haben) wollen wir das „Galileische Wissenschafts-Konzept“ nennen.

Nach dem Einsteinschen Wissenschaftskonzept gibt es keine anomalen unidentifizierten Phänomene, weder am Himmel noch im paranormalen Sinne, denn die Theorie schließt so etwas aus. Die Folge ist, dass die Wissenschaft sich nicht mit UFOs beschäftigt hat und sich auch in Zukunft nicht damit abgeben kann. Der Wissenschaftler will sein Forschungsobjekt kontrollieren und vor sich haben. Statt dessen erscheinen UFOs zufällig und unsystematisch, was es schwierig macht, sie objektiv zu fassen. Weil sie die physikalischen Gesetze zu verletzen scheinen, ist ein theoretisches Verständnis aufgrund des gegenwärtigen Paradigmas nicht möglich. Das Phänomen entzieht sich einfach jeder normalen wissenschaftlichen Kontrolle. Das sind freilich nicht alle Gründe. Doch reichen sie aus, um Nichtstun in dieser Sache zu rechtfertigen.

Das Galileische Wissenschaftskonzept ist nicht derartig stringent objektiv, sondern "eher subjektiv", denn es stellt Fakten in der Wirklichkeit fest, ohne sie sofort in ein globales Erklärungsmodell einordnen zu können. Subjektive Erkenntnisse widersprechen dem globalen objektiven Wissenschaftsverständnis. Daher wird der Wert dieses Wissenschaftskonzepts vom Mainstream nicht hoch eingeschätzt. Die Vertreter dieser Richtung sind "Sammler und Botanisierer" ohne ein Verständnis darüber zu erlangen, was sie vor sich haben. Begründen und erklären sind aber Ausweise strenger Wissenschaftlichkeit. Denn die moderne Weltsicht ist nicht Fakten-, sondern theorieorientiert. Wir glauben eher an einen Urknall, an Gluonen und an Strings, als daran, dass Millionen Menschen etwas Unerklärliches gesehen haben und an das Vorliegen indirekter Beweise für die Erlebnisse.

Das ist der Grund dafür, dass in der wissenschaftlichen Parapsychologie sowie in der UFO-Forschung zwar die Existenz der Phänomene im Galileischen Wissenschaftsverständnis gesichert sind aber im theorieorientierten globalen Wissenschaftsverständnis als nicht vorhanden gelten. Die Vertreter des letzten Konzepts halten sich einzig für rational und diejenigen, welche theoretisch nicht zu verstehende Fakten untersuchen, für irrational Ihre Beweise werden nicht akzeptiert.

Das Missverständnis der Journalisten besteht darin, dass sie sich i.a. bei Wissenschaftlern über anomale Phänomene erkundigen, die aufgrund ihres Wissenschaftsverständnisses diese überhaupt nicht untersuchen und dann nur Meinungen zum Besten geben. Den Unterschied zwischen den zwei Wissenschaftskonzepten sehen die Journalisten nicht, und sie unterstellen Autoritätspersonen (die sie auf anderen Spezialgebieten sicher sind), sie hätten sich auch über Gebiete informiert, auf denen sie nicht arbeiten. Allerdings gibt es nur sehr wenige Wissenschaftler, die sich im Sinne des Galileischen Konzepts auch mit anomalen Phänomenen befassen, und sind daher für Interviews nicht schnell verfügbar.

A. Wendt und R. Duval (2008) fordern angesichts der UFO-Ignoranz in der Gesellschaft einen militanten Agnostizismus. Agnostizismus, weil niemand weiß, um was es sich bei UFOs handelt und nichts – weder pro noch contra - geglaubt werden soll, und militant, weil der Widerstand gegen die Ignoranz in der Öffentlichkeit nur militant sein kann. Dieser Agnostizismus verlangt ein "Hinsehen", ein Ernstnehmen und ein Untersuchen, was UFOs sind, anstelle sie zu ignorieren. Das UFO-Tabu verbietet ja gerade ein Hinsehen. Und in diesem Kontext ist Hinsehen Widerstand. Die Geschichte hat allerdings gezeigt, wie erfolglos der Widerstand in der UFO-Debatte bisher gewesen ist (Druffel 2003).

Wenn es die erste Pflicht eines Wissenschaftlers wäre, die Wahrheit zu äußern, dann sollten sie erklären, meinen die Autoren, dass nach 60 Jahren moderner UFO-Erscheinungen die menschlichen Wesen noch immer keine Ahnung haben, was diese sind und es nicht einmal herauszufinden versuchen: "Das sollte uns alle überraschen und verstören und an der Struktur der Herrschaft zweifeln lassen die [die Ignoranz] fordert und aufrecht erhält."

Illobrand von Ludwiger, geboren 1937 studierte Physik und Astronomie, arbeitete als Astrophysiker und Systemanalytiker u.a. für EADS. Seine Doktorarbeit verfasste der über „Eine Vektor-Tensor-Theorie der Gravitation mit Lyraschem Krümmungstensor“ an der Universität Göttingen. 1974 gründete er die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung unidentifizierter Flugobjekte MUFON-CES (Mutual UFO Network-Central European Section) und erhielt für seine Arbeit 1990 den renommierten Hedri-Preis an der Universität Bern. Zugleich gilt v. Ludwiger als Experte zur "Einheitlichen Quantenfeldtheorie Burkhard Heims", zu der er in zahlreichen Vorträgen auch international referiert. Der deutschsprachigen, grenzwissenschaftlich interessierten Leserschaft ist v. Ludwiger vornehmlich durch seine Fachbücher "Der Stand der UFO-Forschung", "UFOs – Zeugen und Zeichen", "Unidentifizierte Flugobjekte über Europa" und aktuell " UFOs – die unerwünschte Wahrheit " und zahlreichen Artikeln zur UFO-Thematik in Fachzeitschriften bekannt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um die Einleitung (Originaltitel "UFOs - ein Missverständnis") zu den neusten Buch von Ilobrand v. Ludwiger: "UFOs - die unerwünschte Wahrheit", den wir mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen.



- - -

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Instrumentelle UFO-Forschung als Teil der Suche nach extraterrestrischer Intelligenz

Archiv: Klassisches Dreiecks-UFO, fotografiert über Belgien im April 1990 | Copyright: PM / G. Mossay

Feldkirchen-Westerham/ Deutschland - Jeder Aufsatz zur UFO-Forschung, der in einem wissenschaftlichen Journal erscheint, ist gewissermaßen ein besonderes Ereignis, denn es kommt nur alle paar Jahre vor. Ein 2005 im "Journal of the British Interplanetary Society" erschiener Aufsatz war beispielsweise der erste seit 1980. Nun ist der Aufsatz "The lure of local SETI: Fifty years of field experiments" in "Acta Astronautica" erschienen. Der Autor Philippe Ailleris schlägt darin vor, zur Beantwortung der Frage, ob außerirdische Zivilisationen existieren, nicht nur im All nach elektromagnetischen Signaturen intelligenten Ursprungs zu suchen. Stattdessen sollte auch hier auf der Erde mit Methoden der instrumentellen UFO-Forschung nach Anzeichen von Außerirdischen gesucht werden. Forscher sehen zunehmende Notwendigkeit aber auch veränderte Bedingungen für eine wissenschaftliche UFO-Forschung.

- Bei der folgenden Meldung handelt es sich um eine Pressemitteilung der "Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphrischen und Radar-Erscheinungen" (MUFON-CES e.V.) "mufon-ces.org"

Die Suche nach elektromagnetischen Signaturen intelligenten Ursprungs wird als SETI (Suche nach extraterrestrischer Intelligenz) bezeichnet und seit 50 Jahren praktiziert. In dieser Zeit hätte SETI nicht nur keine Antwort geliefert, sondern zwei handfeste Paradoxa erzeugt, argumentiert Ailleris. Das Fermi-Paradoxon bezeichnet die Situation, dass extraterrestrische Intelligenz bislang unentdeckt geblieben ist, obwohl geschätzt wird, dass es allein in unserer Galaxis Millionen intelligente Zivilisationen geben müsste. Das zweite Paradoxon sei, dass trotz des Ausbleibens eines SETI-Beweises ein Großteil der Bevölkerung überzeugt sei, dass außerirdische Raumschiffe die Erde bereits besucht hätten. Letzteres hänge mit dem UFO-Phänomen zusammen:

"Die Beständigkeit von UFO-Berichten seit einem halben Jahrhundert, die offenkundige Existenz von Fällen, die auch nach einer Untersuchung unidentifiziert bleiben, und die direkte Assoziierung mit außerirdischen Fluggeräten erzeugen ein enormes Interesse und geben dem Thema eine Aura des Mystischen, Faszinierenden, Kontroversen und Populären. Die Faszination der extraterrestrischen Hypothese zur Erklärung solcher UFO-Berichte taucht zu jeder denkbaren Gelegenheit wieder auf, und zweifellos wird dieses bis auf weiteres auch so bleiben."

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Es gebe heute eine große Menge Daten zur Untersuchung des UFO-Phänomens. 2007 hatte als erstes Land Frankreich begonnen, seine UFO-Akten zu öffnen. Mittlerweile sind Großbritannien, Dänemark und Brasilien nachgezogen. Darüber hinaus hätten instrumentelle Feldstudien gezeigt, dass es möglich ist, das UFO-Phänomen auf rigorose und empirische Weise zu untersuchen. Außer früher Feldstudien der US Air Force (1950 und 1953) und der Operation Identification (Belgien, 1990) waren die meisten dieser Feldstudien das Ergebnis privater Initiativen: Project Magnet (Kanada, 1953), ein Projekt, bei dem Manetfeldsensoren zum Einsatz gekommen waren (Frankreich, 1963), die Topenish-Feldstudie (USA, 1972), Project Identification (USA, 1973), Project Starlight International (USA, 1975) und Project Hessdalen (Norwegen, seit 1983).

Die Hypothese, dass es sich bei UFOs um außerirdische Raumschiffe handelt, erscheine heute "nicht mehr so unmöglich wie noch vor Jahrzehnten", und sollte "nicht mehr systematisch abgelehnt werden", schlussfolgert Ailleris. UFO-Forschung könnte etwa in Verbindung mit Programmen der Atmosphärenforschung durchgeführt werden. "Auch wenn kein außerirdisches Raumschiff entdeckt wird, besteht immer noch die Möglichkeit, dass ein unbekanntes Naturphänomen entdeckt wird", schreibt Ailleris. Da private UFO-Forschungsorganisationen weder die benötigten technischen, personellen noch finanziellen Mittel hätten, seien Formen der Kooperation zwischen öffentlichen, privaten und staatlichen Einrichtungen wünschenswert.

Wegweisend sei die Operation Identification der belgischen Luftstreitkräfte in Zusammenarbeit mit der privaten Belgischen Gesellschaft zur Erforschung von Weltraumphänomenen (SOBEPS, heute COBEPS) gewesen, als es 1990 darum ging, die schwarzen Dreiecke zu identifizieren (s. Abb.), die schon seit Monaten lautlos über Belgien flogen. Aufgrund der Größe der Bedeutung der Entdeckung anderer Zivilisationen sei es zu wünschen, "dass man sich ihr so ernsthaft wie möglich und mit Unterstützung der Scientific Community nähert", schließt Ailleris.

Veränderung der öffentlichen UFO-Diskussion

Philippe Ailleris ist Initiator des Unidentified Aerospace Phenomena (UAP) Observations Reporting Scheme. Dieses Projekt hat die Ziele, UFO-Sichtungen durch Astronomen zu sammeln und die Öffentlichkeit für das UFO-Phänomen und dessen wissenschaftliche Untersuchung zu interessieren. Bereits im Mai 2010 hatte eine Kommission der Aeronautischen und Astronomischen Gesellschaft Frankreichs den Stand der UFO-Forschung in Frankreich zusammengefasst und gefolgert, dass UFOs wahrscheinlich außerirdischen Ursprungs seien.

Die Gesellschaft zur Untersuchung anomaler atmosphärischer und Radar-Erscheinungen (MUFON-CES), der zentraleuropäische Arm des internationalen Mutual UFO Network, begrüßt die Forderung einer wissenschaftlichen UFO-Forschung und der Ergänzung von SETI durch Methoden der empirischen UFO-Forschung. "UFOs sind real, weil sie in physikalische Wechselwirkung mit ihrer Umgebung treten, und das macht sie der instrumentellen Messung prinzipiell zugänglich", sagt der Astrophysiker und Vorsitzende von MUFON-CES, Illobrand von Ludwiger. Zu diesen Wechselwirkungen gehören etwa Radarmessungen, Verbrennungen, Abdrücke im Boden, Magnetisierungen oder Schwerkrafteffekte. "Das UFO-Phänomen ist so außergewöhnlich, dass Hypothesen über einen extraterrestrischen, extratemporalen oder interdimensionalen Ursprung nicht nur gerechtfertigt sondern notwendig sind. Die derzeitige SETI-Forschung wird uns der Beantwortung der Frage nach der Existenz von Außerirdischen kein Stück weiterbringen – sie lenkt eher ab."

"An Daten zum Studium des UFO-Phänomens mangelt es wahrlich nicht", sagt auch Hannes la Rue, Leiter der Arbeitsgruppe Datenverarbeitung von MUFON-CES. In Studien, die im Auftrag der Regierungen der USA (1956 und 1969), der ehemaligen Sowjetunion (1980) und Frankreichs (1987 bis heute) durchgeführt worden sind, konnten mindestens 1423 Flugobjekte nicht identifiziert werden. "Privat forschende Wissenschaftler haben inzwischen rund 100 Mal mehr Fälle gesammelt", schätze Rue, "das Problem ist, dass es keine systematische Erfassung und Sammlung gibt." Bis 1983 führte MUFON-CES einen Katalog mit 1319 UFO-Fällen seit 1930, wo es zu physikalischen Wechselwirkungen gekommen war.

MUFON-CES beobachtet seit einigen Jahren eine Veränderung der öffentlichen Diskussion des UFO-Phänomens. Wissenschaft und Politik seien dazu übergegangen, Begriffe wie "unidentifiziertes atmosphärisches Phänomen" (UAP) zu verwenden. "Keine Regierung kann sich hinstellen und sagen, UFOs seien real, wenn die Bevölkerung UFOs mit außerirdischen Raumschiffen gleichsetzt", sagt Ludwiger. Neben Ländern wie Frankreich oder Brasilien hat das Militär von Mexiko, Chile und Peru eine gewisse Offenheit gegenüber dem UFO-Phänomen gezeigt. Angesichts derartiger Entwicklungen sieht der Zukunftsforscher John Petersen den Druck besonders auf die US-Regierung wachsen. Benötigt werde ein Ort, an dem diese Dinge offen und ohne Furcht diskutiert werden können. "Dieser Ort muss die Wissenschaft sein", fordert Rue. "Ailleris hat gezeigt, dass es möglich ist, in einem wissenschaftlichen Journal über UFOs zu schreiben. Vielleicht sollten wir alle etwas mutiger sein und entsprechende Aufsätze einreichen."

+ + + WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA + + +

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages: Auch deutsche Stellen untersuchen vermutlich UFOs
19. Februar 2010
Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien
15. Juni 2009

Bücher zum Thema:

- - -

Quelle: mufon-ces.org

Mittwoch, 22. Juli 2009

USOs: Russische Marine gibt geheime Berichte über unidentifizierte Unterwasserobjekte frei

Russisches Atom-U-Boot mit unidentifizierten Begleitern (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Moskau/ Russland - Während die Abkürzung UFO trotz ihrer eigentlichen Bedeutung - "unidentifizierten Flugobjekts - als Synonym für "fliegende Untertassen" und außerirdische Vehikel schon zum allgemeinen Wortschatz gehört, ist der Begriff USO immer noch nahezu unbekannt. Jetzt hat die russische Marine einst geheime Berichte über derartige "unbekannte Unterwasserobjekte" und klassische UFOs freigegeben.

Wie "russiatoday.com" unter Berufung auf "Svobodnaya Pressa" berichtet, beschreiben die nun deklassifizierten Berichte Begegnungen mit Objekten unter und über Wasser, deren Eigenschaften jegliche von Menschen erschaffene Technologie übersteige.

Die von einer Sondereinheit unter dem Marineadmiral Nikolai Smirnov zusammengestellten Berichte reichen demnach bis in Sowjetzeiten zurück und beziehen sich hauptsächlich auf bis heute unerklärte Sichtungen und Ortungen von USOs durch Schiffe und U-Boote des russischen Militärs. Neben den USO-Sichtungen befinden sich zudem auch zahlreiche UFO-Sichtungsfälle in den Akten.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
>>> HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen <<<

Für den von den Quellen zitierten russischen UFO-Forscher Dr. Vladimir Azhazha, selbst ehemaliger Marineoffizier, sind die freigegebenen Akten von großer Bedeutung: "50 Prozent der Sichtungen beziehen sich auf Ereignisse über und in Meer, 15 weitere auf Seen."


In einem Fall sei ein russisches Atom-U-Boot im Pazifik von sechs unbekannten Objekten verfolgt worden, ohne dass man diese habe abschütteln können. Schlussendlich habe der Kommandant das Boot zum Auftauchen gebracht, wonach auch die Verfolger an die Oberfläche kamen und von hier aus in den Himmel starteten und davonflogen.

Laut den ebenfalls in den Nachrichtenquellen zitierten Aussagen des ehemaligen Kapitäns des Marine-Geheimdienstes Igor Barklay sollen sich eine Vielzahl der beobachteten UFO und USO immer dort konzentriert haben, wo es auch Marinestützpunkte von NATO und Warschauer Pakt gab und gibt. Zudem seien viele der unbekannten Objekte selbst an den tiefsten Stellen des Atlantischen Ozeans, im südlichen Bermuda-Dreieck und in der Karibik geortet worden. Auch der älteste und tiefste Süßwassersee der Erde, der sibirische Baikalsee, soll immer wieder von UFOs und USO heimgesucht werden.

Hier wurden laut den russischen Marineakten 1982 in 50 Metern Tiefe sogar "eine Gruppe, in silbernen Anzügen gekleideter, humanoider Wesen" von einer Gruppe von trainierenden Kampftauchern beobachtet. Bei dem Versuch, die Wesen in Gewahrsam zu nehmen, sollen drei der sieben Taucher ums Leben gekommen und die restlichen verwundet worden sein.

Hinweis der Redaktion:
Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung war es uns nicht gelungen, die Meldungen auf "russiatoday.com" zu verifizieren. Wir werden weiterhin in dieser Sache recherchieren und erneut darüber berichten, sobald weitere Informationen vorliegen.

>>>WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA<<<

Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien 15. Juni 2009


Uruguays Luftwaffe gibt Einblick in ungeklärte UFO-Akten
9. Juni 2009



Brasilien gibt weitere UFO-Akten frei
10. Mai 2009


Schwedens UFO-Forscher öffnen umfangreiches Archiv
7. Mai 2009


Roswell-Absturz: Quelle für "Air Force"-Bericht widerspricht offizieller Auslegung
13. April 2009


Britische Akten belegen UFO-Phänomen
24. März 2009


Britische Luftwaffe: Abschussbefehl für UFOs
27. Januar 2008


1971: Luftwaffen-Radar ortete UFO-Flotte über Südengland
15. September 2008


Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: russiatoday.com / grenzwissenschaft-aktuell.de

Dienstag, 20. April 2010

US-Professor fordert: UFO-Forschung als Studienfach an Universitäten

Archiv: Klassisches Dreiecks-UFO, fotografiert über Belgien im April 1990 | Copyright: PM / G. Mossay

New York/ USA - Professor Phillipp Haseley vom New Yorker "Niagara County Community College" fordert die Einrichtung des Studienfachs "UFO-Forschung" an Universitäten. "Millionen von Menschen weltweit bekommen UFOs zu Gesicht", erklärt er. "Es wird Zeit, dass wir uns mit diesem Feld ernsthaft beschäftigen. Es ist wichtig, dass das Thema öffentlich behandelt und erforscht wird."

Haseley möchte explizit nicht als "UFO-Gläubiger" bezeichnet werden, "Diese Behauptung unterstellt, dass es eine reine Glaubenssache ist. Aber das ist nicht wahr, wir haben jede Menge Beweise."

Mit dieser Meinung steht der Professor nicht alleine da. So kamen etwa hochrangige französische Verteidigungsexperten in ihrer 1999 erschienenen, dreijährigen Militärstudie - dem so genannten "Cometa Report" - zu dem Schluss, dass es sich bei dem UFO-Phänomen sehr wahrscheinlich um Außerirdische handelt.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Auch wenn "UFO-Forschung" offiziell nicht an Universitäten unterrichtet wird, so bieten doch einige Professoren dieses Fach bereits als Zusatzkurs an, wie beispielsweise der pensionierte Psychologie-Professor Stephen Graf von der "Youngstown State University". Nach seiner Pensionierung im Jahr 2005 entwickelte Graf einen Sonderkurs mit dem Titel "Außerirdische, Meditation und freie Energie". Dabei zeigt er auch ausgewählte Zeugenaussagen aus dem sogenannten "Disclosure Project" aus dem Jahr 2001. Damals hatte Dr. Steven Greer, Leiter der Initiative mehr als zwanzig hochrangige Zeugen aus Regierungs-, Militär- und Geheimdienstkreisen im Washingtoner "National Press Club" zusammengebracht, die über ihre Erfahrungen mit UFOs berichteten (...wir berichteten). Als ehemaliger Universitäts-Professor weiß Graf, dass die meisten Akademiker Schwierigkeiten mit der Vorstellung einer außerirdischen Präsenz auf unserer Erde haben. Die Gründe dafür seien vielfältig - Angst vor Spott und Hohn gehörten auch dazu.

In Kanada kann man sich ebenfalls bei einem UFO-Kurs einschreiben. Professor Don Donderi von der psychologischen Fakultät der "McGill-Universität" hält Vorlesungen über UFOs unter dem Titel "Beweise, wissenschaftliche Reaktionen und populäre Kultur": "Jede Wissenschaft, unabhängig davon welches wissenschaftliche Gebiet Sie nehmen, beginnt mit der Beobachtung eines Phänomens", erklärt der kanadische Wissenschaftler. In seinen Kursen diskutiert er mit seinen Studenten z.B. über die wachsende Anzahl von Leuten, die behaupten ein UFO gesehen zu haben und über die wissenschaftlichen Beweise, die die Existenz von UFOs belegen.

In Australien ist es sogar möglich, im Fach "Ufologie" zu promovieren. So erhielt Martin Plowman, Student der Kultur- und Kommunikationswissenschaften an der Universität von Melbourne, im Sommer 2008 als erster Australier einen Doktortitel der Philosophie und Ufologie, das Studium unidentifizierter Flugobjekte.

Neben derartigen Kursen gab und gibt es immer wieder auch zahlreiche Vorträge und Vorlesungen zum Thema UFOs an unterschiedlichen Universitäten. Im Januar 2010 konnten beispielsweise Interessierte an der "Idaho State University" eine Vorlesung des Sachbuchautors, UFO-Forschers und Dozenten Robert Hastings hören, der hier über den letzten Stand der Forschung und Interaktionen zwischen unidentifizierten Flugobjekten (UFOs) und Nuklearstützpunkten des US-Militärs.. referierte (...wir berichteten).

Auch in Deutschland bewiesen die Referenten Martin Bamert und Michael Blume mit ihren Vorträgen an der Universität in Leipzig im Winter 2008 akademischen Mut: Hatten sie doch bereits im Vorfeld Warnungen erhalten, dass die Beschäftigung mit dem UFO-Thema sich "negativ auf die universitäre Karriere" auswirken könnte. Doch sie ließen sich nicht abschrecken und präsentierten den erstaunten Zuhörern die Zeugenaussagen des "Disclosure Project" und andere interessante Einzelheiten: "Es wird Zeit, dass das Thema endlich auf akademischem Niveau untersucht wird", so Bamert gegenüber Exopolitik Deutschland (exopolitik.org).

Ansporn für zukünftige UFO-Forschung auch an deutschen Universitäten kam erst vor wenigen Wochen von keiner geringeren Stelle wie dem "Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages". In einer bislang unveröffentlichten Ausarbeitung wiesen die Experten darauf hin, dass die französische Regierung die UFO-Untersuchung deshalb so ernst nimmt, "da sie hinter diesen Phänomenen revolutionäre wissenschaftliche Entdeckungen vermutet" (...wir berichteten 1, 2).

Aus diesem Grund fordert u. a. Robert Fleischer, Koordinator von Expolitik Deutschland, auch deutsche Wissenschaftler immer wieder auf, ebenfalls zumindest eine wichtige Frage zu stellen: "Wollen auch wir mehr über UFOs erfahren, indem wir sie selbst untersuchen - oder begnügen wir uns weiterhin mit den Informationshäppchen, die amerikanische, kanadische, australische und französische Forscher uns zuwerfen?"

+ + + WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA + + +

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages: Auch deutsche Stellen untersuchen vermutlich UFOs

19. Februar 2010
Im Interview: Robert Fleischer über mögliche und wahrscheinliche staatliche UFO-Forschung in Deutschland
2. März 2010
UFO-Vortrag an Universität von Idaho
27. Januar 2010
Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien
15. Juni 2009

Bücher zum Thema:

- - -


Quellen: exopolitik.org / grenzwissenschaft-aktuell.de / buffalonews.com

Samstag, 23. Juli 2011

MUFON-CES: Deutsche UFO-Forscher starten neue Webseite

Screenshot der neuen Internetseite von MUFON-CES | Copyright: mufon-ces.org

Feldkirchen-Westerham/ Deutschland - Seit vergangener Woche präsentiert sich die "Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphärischen und Radar-Erscheinungen e.V." als zentraleuropäische Sektion (CES) des internationalen "Mutual UFO Network" (MUFON), unter "mufon-ces.org" mit einer vollkommen überarbeiteten und neu gestalteten Internetseite.

"Mit der ersten neuen Webseite seit 11 Jahren verfolgen wir das Ziel, Internetnutzern einen breiten Zugang zu qualitätsgeprüften Informationen zum UFO-Phänomen zur Verfügung zu stellen", so der für die Datenverarbeitung bei MUFON-CES zuständige Hannes La Rue.

Ziel der MUFON-CES ist es, "die Diskussion über UFOs auf ein wissenschaftliches Niveau anzuheben und die Kollegen über dieses Phänomen zu informieren. Die Arbeitsweise ist die pragmatischer Skeptiker und besteht im Überprüfen von Augenzeugenberichten, Einsatz von Beobachtungsinstrumenten, Aufstellen von Erklärungsmodellen und in der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern im In- und Ausland. Die Grundüberzeugung aus Erfahrung der Mitglieder ist, dass es Phänomene gibt, die nicht identifiziert werden können. Eine Erklärung für diese kann noch nicht abgegeben werden."

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Neu auf der Internetseite der MUFON-CES ist die freigeschaltete Datenbank der Gesellschaft, in der Sichtungen durchsuchbar und nach Form und Zeitraum eingrenzbar sind. Derzeit sind die 204 Fälle aus dem "MUFON-CES-Bericht 12" enthalten. In Zukunft sollen alle ca. 600 Fälle erfasst werden, die von der Forschungsgesellschaft untersucht wurden.

In der Online-Bibliothek sind zudem alle "MUFON-CES-Berichte bis 11" frei zugänglich, außerdem die beiden Vorworte zu Bericht 12. Hinzu bietet die Internetseite einen Überblick über Standardwerke, Fachzeitschriften, Konferenzbände und andere empfehlenswerte Literatur zum Thema. In der Mediathek sind empfehlenswerte Audio- und Video-Beiträge wie Interviews und Dokumentarfilme verlinkt, die auf audiovisuelle Weise einen guten Einblick in die UFO-Forschung bieten. Die Links bilden einen Katalog mit hochwertigen Webseiten häufig wissenschaftlichen Inhalts. Wie zuvor bietet das MUFO-CES-Portal eine Definition des Begriffs "UFO", klassifiziert das Phänomen, schildert Hypothesen, beantwortet häufige Fragen und schildert die Gesellschaft und ihre Arbeit.

Neben der Möglichkeit eigene UFO-Sichtungen online zu melden (kontakt@mufon-ces.org), steht entsprechenden Zeugen auch (täglich von 18 bis 23 Uhr) eine telefonische UFO-Meldehotline zur Verfügung: (+49) 09560-921021.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Neuer Wind in der deutschen UFO-Forschung - Ein Rückblick auf die Tagung deutscher UFO-Forscher
29. April 2011
Instrumentelle UFO-Forschung als Teil der Suche nach extraterrestrischer Intelligenz
14. Oktober 2010
Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages: Auch deutsche Stellen untersuchen vermutlich UFOs
19. Februar 2010
Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien
15. Juni 2009

Quellen: mufon-ces.org / grenzwissenschaft-aktuell.de

Mittwoch, 24. Juli 2013

Physiker Eric Davis: Warum Wissenschaftler nicht über UFOs sprechen wollen


Dr. Eric Davis.
| Copyright/Quelle: E.Davis / mufonsymposium.org


Las Vegas (USA) - Schon von jeher verweigert sich ein Grossteil des naturwissenschaftlichen Mainstreams der Untersuchung des UFO-Phänomens und ist im Gegenzug darum bemüht, das Phänomen und seine Erforscher in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Nur wenige Wissenschaftler wagen über Ihr Interesse an unerklärten Phänomenen im Luftraum zu sprechen. Ein Indiz dafür, dass sich diese Einstellung mehr und mehr zu ändern scheint und Wissenschaftler beginnen, sich ohne Angst vor verächtlichen Kommentaren an der UFO-Debatte zu beteiligen ist aktuell der Physiker Dr. Eric Davis.

Davis beschäftigt sich am "Institute for Advanced Studies" schwerpunktmäßig mit exotischen Antriebssystemen, von denen er hofft, dass sie eines Tages Menschen in die Lage versetzten können, die Galaxie zu erkunden (...wir berichteten). Auf dem "MUFON Symposium 2013" in Las Vegas hat der erst kürzlich vom "American Institute of Aeronautics and Astronautics" für seine Studie "Faster-Than-Light Space Warps, Status and Next Steps" ausgezeichnete Physiker seine Position zum UFO-Phänomen dargelegt.


“UFOs sind ein reales Phänomen. Es sind künstliche Objekte, die unter intelligenter Kontrolle stehen. Es sind definitiv Maschinen mit einer weit fortgeschrittenen Technologie", zitiert die "Huffington Post" "(huffingtonpost.com) den Wissenschaftler.


www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Der immer wieder von Skeptikern kolportierte Behauptung, seriöse Wissenschaftler würden sich nicht mit UFOs beschäftigen, entgegnete Davis: "Diese Leute liegen falsch, sind naiv, dickköpfig, engstirnig und ängstlich. UFO ist aber für viele Wissenschaftler tatsächlich immer noch schmutziges Wort und ein verbotenes Thema. In der Wissenschaft geht es aber um unvoreingenommene Untersuchungen. Man sollte Leute nicht auslachen. Man sollte mehr Achtung und Respekt haben (...) Wissenschaftler sollten sich wieder auf die wissenschaftliche Methode besinnen um unbekannte und ungewöhnliche Sachverhalte zu studieren, und das UFO-Thema ist eines davon.“


"Es gibt Wissenschaftler, die sich der Beweise und nicht zu widerlegender Beobachtungsdaten durchaus bewusst sind." Die Beweiskraft ist dank forensischer Analysen und Methoden sehr hoch, so Davis. "Aber aufgrund von Angst veröffentlichen sie nichts über das Thema. Nicht wegen dem Thema, sondern weil sie die Reaktion ihrer Berufskollegen fürchten. Auch die Gefahren für die Karriere und die mögliche negative Publicity sind Faktoren."


Außerdem existiere für die wissenschaftliche Erforschung von UFOs keine akzeptierte, finanziell geförderte Forschungsrichtung. Auch die Nationale Wissenschaftsvereinigung der USA (National Science Foundation, NSF) akzeptiert UFOs nicht als Forschungsgegenstand.“


Allerdings ist sich Davis gar nicht so sicher, ob UFOs überhaupt ein Forschungsgegenstand für die Naturwissenschaft sind: "UFOs sind keine Naturphänomene um die es in der Naturwissenschaft aber eigentlich geht. Es sind technische Apparate. Somit ist die Tatsache, dass unbekannte Maschinen unsere Erde umkreisen und besuchen vielmehr eine Angelegenheit für die Geheimdienste, die diese Daten zusammentragen und auswerten sollten."


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Buchneuerscheinung: "Außerirdische - Das große Tabu unseres Zeitalters" 25. August 2012
Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien 15. Juni 2009

Bücher zum Thema:


- - -


grenzwisseschaft-aktuell.de
Quelle: huffingtonpost.com, exopolitik.org

Sonntag, 28. Juni 2009

1966: UFO Friend, Foe or Fantasy – Ein Lehrstück zum medialen Umgang mit der UFO-Thematik

1966 strahlte der US-Fernsehsender CBS eine bemerkenswert ausgewogene Berichterstattung über UFO-Sichtungen in den USA und deren Untersuchungen durch private Forscher bis hin zur US-Air Force aus. Ein Lehrstück, wie ehrlich und dennoch kontrovers und seriös auch heute noch über das UFO-Phänomen und andere grenzwissenschaftliche Themen berichtet werden könnte ...wenn man nur wollte.

In der von niemand geringerem wie dem angesehenen TV-Journalisten Walter Cronkite moderierten Sendung kommen direkte Zeugen der Vorfälle zu Wort und es gibt Live-Mitschnitte der historischen Pressekonferenz des National Investigations Committee On Aerial Phenomena (NICAP) vor den National Press Club in Washington D.C., in welcher der ehemalige US-Marine-Offizier und NICAP-Direktor Major Donald E. Keyhoe die Erklärung der Air Force, dass es sich bei der Mehrheit der gesichteten Phänomenen um nachtleuchtendes Sumpfgas handele, widerspricht und erklärt, dass nicht nur NICAP, sondern auch weiter Teile der amerikanischen Streitkräfte, sowie der Regierung vielmehr davon ausgehe, dass es sich um interplanetarische Raumschiffe handele und zudem die Air Force mehr über die tatsächlichen Hintergründe des UFO-Phänomens wisse, als sie öffentlich zugebe. Zugleich kommt auch die angegriffene Air Force zu Wort, wenn erklärt wird, dass man nichts verschweige und auch kein Probleme damit habe in einigen Fällen einzugestehen, dass für einige Sichtungen bislang keine rationelle Erklärung gefunden werden könne.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Besonders dramatisch wird zudem die Situation von Sichtungszeugen am Ende der Dokumentation deutlich, wenn diese aufgrund ihrer Beobachtungen trotz zahlreicher weiterer und glaubhafter Zeugen in der Öffentlichkeit verspottet und verhöhnt werden.


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien
15. Juni 2009

Bücher zum Thema:

- - -

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de / youtube.com
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE