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Montag, 14. Dezember 2009

Krankenhaus-Daten belegen vermehrten Werwolf-Effekt bei Vollmond

Vollmond | Copyright: NASA

Newcastle/ Australien - Eine Studie am Calvary Mater Krankenhaus von Newcastle im australischen Bundesstaat New South Wales belegt anhand der Krankendaten einen sogenannten Werwolf-Effekt, wenn bei Vollmond Patienten akutes und verstärkt gewalttätiges Verhalten aufzeigen.

In dem untersuchten Zeitraum von August 2008 bis Juli 2009 kam es demnach im Krankenhaus zu 91 Fällen der Gewaltausbrüche. Nahezu ein Viertel der Fälle (23 Prozent) trug sich demnach während Vollmond zu, berichtet Leonie Calver gegenüber dem "Sydney Morning Herald" (smh.com.au). Damit liegt die Anzahl dieser Fälle etwa doppelt so hoch als während aller anderen Mondphasen.

Die Mehrheit der betroffenen Patienten mussten mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt oder ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden, um die Unversehrtheit des Personals zu gewährleisten. "Einige dieser Patienten attackierten das Personal wie Tiere: Sie bissen, spukten, kratzen und schlugen wild um sich", so Calver.

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Bei der Mehrheit (rund 60 Prozent) der in der Studie untersuchten "modernen Werwölfe" handele es sich um Alkohol- und Drogenpatienten. Man könne derzeit jedoch nicht sagen, ob es bei Vollmond mehr Spaß mache, Drogen oder Alkohol zu sich zu nehmen oder ob die Verhaltensstörung selbst direkt vom Vollmond ausgelöst werde. Die Ergebnisse der Studie stützen jedoch frühere grundlegende Beobachtungen, wonach Patienten mit derartigen Verhaltensauffälligkeiten, diese vermehrt bei Vollmond ausleben. Ihre Studie haben die Mediziner aktuell im Fachmagazin "Medical Journal of Australia" veröffentlicht.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / smh.com.au
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