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Donnerstag, 7. Februar 2013

Erneute Behauptung um angeblich toten Bigfoot

Standbild aus dem "Camper-Video". | Copyright/Quelle: R. Dyer, facebook.com/FindBigfoot 

Las Vegas (USA) - Wieder einmal wollen Jäger in den USA nicht nur zunächst einen lebenden Bigfoot gefilmt und diesen unmittelbar darauf erschossen haben, sondern auch den toten Körper präsentieren können. Während der Hauptakteur in diesem aktuellen Szenario einen mehr als zweifelhaften Ruf als einstiger Fälscher eines Bigfoot-Leichnams hat, sich seither jedoch zum "seriösen" Bigfoot-Jäger gewandelt haben will, erfährt die Behauptung aktuell jedoch Unterstützung durch einen ausgewiesenen Bigfoot-Skeptikers Unterstützung, der den Bigfoot-Körper selbst in Augenschein genommen haben will.

Der Hintergrund des aktuellen Szenarios ist höchst bizarr und (das gesteht wir gerne ein) hat uns, die Redaktion von "grenzwissenschaft-aktuell.de", bislang eigentlich davon abgehalten über die Behauptung zu berichten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen haben wir uns jedoch entschieden, unseren Lesern dieses Szenario nicht vorzuenthalten.

2008: Gummi-Bigfoot im Kühler. | Copyright: foxnews.com

Die Story selbst beginnt vor bald fünf Jahren, als zwei Hobby-Jäger, Rick Dyer und Matt Whiton, erklärt hatten, den Körper eines von ihnen erschossenen Bigfoot in einer Gefriertruhe aufzubewahren. Nachdem auch Fotos des Körpers veröffentlicht wurden, sollte dieser schlussendlich auf einer Pressekonferenz präsentiert werden - was in dieser Form nie geschah. Stattdessen flog der Schwindel auf und der "Bigfoot in a freezer" wurde als ein mit tierischen Innereien, Haaren und einer Rinderzunge ausgestopftes Bigfoot-Kostüm entlarvt (...wir berichteten, s. Links).

Obwohl Rick Dyer fortan erklärte, er wolle sich trotz dieser Farce weiterhin der Suche nach dem legendären nordamerikanischen Waldmenschen Widmen, gilt sein Ruf seither in der Szene der Bigfoot-Enthusiasten und Forscher erwartungsgemäß schlecht bis ruiniert.

Im Spätherbst 2012 tauchte dann - via Youtube - eine Videosequenz auf, über deren Hintergründe zunächst nur wenig bekannt war, die aber offenbar durch das Netzfenster eines Campingzelts heraus gefilmt wurden und einen Bigfoot in Nahaufnahme zeigen sollen, wie dieser sich in Richtung der Kamera kurz umdreht.

Das sog. Camper-Video, gefilmt im September 2012


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Kurze Zeit später, gelang es Bigfoot-Forschern diesen Film Rick Dyer zuzuordnen, der in der Folge diesem Umstand auch öffentlich machte und zudem eine nahezu unglaubliche Geschichte zum Film liefert:


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Schon seit geraumer Zeit sei er von einem Filmteam der bereits vielfach mit Preisen für ihre Dokumentationen ausgezeichneten britischen Produktionsfirma "Minnow Films" um Morgan Matthews (minnowfilms.co.uk) bei seiner Suche nach Bigfoot begleitet worden.

Noch während der Dreharbeiten zu der für die BBC produzierten Dokumentation mit dem Arbeitstitel "Of Monsters and Men" (Von Monstern und Menschen) soll nun Dyer die Aufnahme des Bigfoot aus seinem Zelt heraus gelungen sein. Ebenfalls auf weiteren Aufnahmen aus dem Zelt heraus zu erkennen ist, dass Dyer ein Jagdgewehr bei sich hat, mit dem er - kurz nach der Aufnahme des Videos - genau diesen Bigfoot erschossen haben will. Angeblich (doch hier sind die Informationen noch ungenau) soll dieser Vorfall selbst sogar von dem britischen Kamerateam gefilmt worden sein.

Laut unbestätigten Insiderinformationen soll es sich bei dem erschossenen Wesen um einen vergleichsweise großen Bigfoot von rund 300 Kilogramm Körpergewicht und einer Größe von 2,75 Metern (9 Fuß) handeln. Der tote Körper dieses Bigfoot werde derzeit fachkundig untersucht, dokumentiert und konserviert und soll erwartungsgemäß Höhepunkt der BBC-Doku "Of Monsters and Men" werden.

Während bislang allerdings noch keinerlei Aufnahmen dieses Körpers veröffentlicht wurden und sich auch "Minnow Films" mit Informationen bedeckt hält, wurde der ausgewiesene Bigfoot-Skeptiker Musky Allen erst vor wenigen Tagen von Dyer nach Las Vegas eingeladen, um dort den Körper selbst in Augenschein zu nehmen.

Zusammenfassung der Hintergründe

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In einem Interview mit Jack Barnes und Jeff Andersen von "Facebook / Find Bigfoot (FB/F
B)" (s. folgenden Videos) bestätigte Allen nun den Besuch in Las Vegas und dass er tatsächlich den Körper aus direkter Nähe sehen und sogar berühren konnte. "Zunächst war ich mir ganz sicher, dass es sich hier um einen ausgemachten Schwindel halten muss. Doch je länger ich dort war, desto mehr wurde ich davon überzeugt, dass es sich hierbei wirklich um den Körper eines Bigfoot handelt. (...) Ich sehen keine Möglichkeit, dass das, was ich gesehen habe ein Schwindel war. (...)"


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Den Körper beschreibt Allen als etwa 8 Fuß (2,45 m) groß und von - mit Ausnahme einer breiten weißen Brustpartie - braun-rötlicher Behaarung. "Seine Augen und der Mund waren geschlossen. Ich konnte die Hautporen der Gesichtspartie deutlich erkennen, die Fingernägel und Fuße begutachten. (...) Was ich da gesehen habe ist ein Sasquatch (Bigfoot). Es könnte durchaus sein, dass dieses Wesen, das Wesen aus dem 'Camper-Video' ist.

FB/F
B-Interview mit Musky Allen - Teil 1

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FB/F
B-Interview mit Musky Allen - Teil 2

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Während Jack Barnes und Jeff Andersen erklären, dass auch sie schon bald den Körper sehen werden können, lagen uns bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung noch keine weiteren Informationen in dieser Sache vor. Sobald es weitere Entwicklungen dazu gibt, werden wir natürlich umgehend berichten...


FRÜHERE MELDUNGEN ZU DYERS BIGFOOT-IN-A-FREEZER-HOAX von 2008
(in chronol. Reihenfolge)

Jäger wollen Bigfoot erlegt haben, 12. Juni 2008
Bigfoot-Leiche: Bizarres Szenario geht weiter, 24. Juli 2008
Erstes Foto von angeblich totem Bigfoot , 12. August 2008
Update: Neues Foto von angeblich totem Bigfoot, 13. August 2008
Zweifel an Bigfoot-Foto - Warten auf die Pressekonferenz, 15. August 2008
Enttäuschend: Wenig Neues auf Bigfoot-Konferenz, 16. August 2008
Aufgeflogen: Toter Bigfoot war schlechter Schwindel, 20. August 2008
Erste Nachwehen des Bigfoot-Schwindels
, 28. August 2008
Ebay: Bigfoot-Schwindel-Kostüm bringt 250.000 Dollar
, 22. Oktober 2008

Unglaublich: Bigfoot-Fälscher versuchen es erneut 28. April 2009

grenzwissenschaft-aktuell.de
Quelle: facebook.com/FindBigfoot

Sonntag, 5. Januar 2014

Bigfoot-Fälscher versucht sich erneut - Pressekonferenz am 7. Januar angekündigt


Aufnahme des angeblich ausgestopften Bigfoot. | Copyright: Rick Dyer, bigfoottoday.com 

San Antonio (USA) - Nachdem er schon 2008 ein mit Tierresten ausgestopftes Karnevalskostüm in einer Kühltruhe als angeblich toten Bigfoot verkaufen wollte und damit im Vorfeld für internationales Medieninteresse gesorgt hatte (...wir berichteten, s Links), versucht sich der geständige Bigfoot-Fälscher Rick Dyer nun erneut und schwört, vom Fälscher zum überzeugten Gläubigen und Forscher geläutert worden zu sein und im vergangenen Jahr nun wirklich einen Bigfoot sogar erschossen zu haben, dessen (mittlerweile ausgestopfte) Leiche er nun ebenfalls in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentieren will. Vorab hat Dyer nun erste Aufnahmen des angeblichen Körpers veröffentlicht. Die Bigfoot-Community zeigt sich indes mehrheitlich unbeeindruckt.

Die Reaktionen sind größtenteils kritisch bis amüsiert-hämisch und Dyers Behauptung, jetzt wirklich einen Bigfoot-Körper präsentieren zu können stößt nur bei wenigen auch nur auf gesteigertes Interesse. Alledem zum Trotz hat der selbsternannte "Beste Bigfootjäger der Welt" nun für den 7. Januar 2014 eine Pressekonferenz angekündigt. Auf dieser will er nicht nur "Hanks" (so der mittlerweile kursierende Spitzname des angeblich toten Bigfoot) Körper zeigen, sondern auch bereits durchgeführte Untersuchungsergebnisse, MRT-Aufnahmen, CT-Scans und Expertenaussagen von beteiligten Medizinern und Wissenschaftlern vorlegen.


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Gesichtsdetail von Hank. | Copyright: Rick Dyer, bigfoottoday.com

Tatsächlich hatte Dyer jedoch schon vor Jahren immer wieder angekündigt zeigen zu wollen, dass er die Bigfoot-Community trotz des "Bigfoot-in-a-Freezer"-Fiaskos auch weitere Male "für dumm verkaufen könne". Zumindest was die Bigfoot-Enthusiasten anbetrifft, scheint ihm dies bislang jedoch nicht gelungen zu sein - äußern sich doch nur wenige positiv zur Wahrscheinlichkeit, dass Dyer nun tatsächlich einen toten Bigfoot präsentieren kann.


Es gibt jedoch einige Beobachter, die genau diese Möglichkeit jedoch nicht ganz ausschließen wollen, sich weiterhin zumindest offen dafür zeigen und sich auf Dyers Behauptung berufen, dass ein britisches Kamerateam (Minnow Films) den Vorfall selbst gefilmt haben soll (...wir berichteten, s. Links). Ein entsprechender Dokumentarfilm endet jedoch unmittelbar vor dieser eigentlichen Sequenz und erzeugte damit mehr Fragen als er Antworten lieferte. Zu diesen Beobachtern gehört Robert Lindsay, der sich diese Option nach dem "was-wäre-wenn"-Prinzip offen hält, jedoch an die angekündigte Präsentation Dyers hohe Anforderungen stellt:


Ich denke, Dyer sollte das folgende Minimum an Beweisen vorlegen:

1. MRT-Scans von Hank
2. CT-Scans

3. 3D-Illustrationen von Hank

4. Eine vollständige Gensequenz, sowohl der mitchondrialen als auch Kern-DNA

5. Unterzeichnete Erklärungen von Wissenschaftlern, die den Körper untersucht haben und erklären, dass es sich um einen echten Körper eines nicht-menschlichen Wesens handelt.

6. Einen von Pathologen unterzeichneten vollständigen Autopsiebericht.

7. Eine Erklärung des Filmproduzenten Morgan Matthews (Minnow Films), der dem Umstand, dass die Erschießung des Bigfoot durch Dyer - wie von Dyer behauptet – während der Filmarbeiten passierte (und somit, wenn auch nur teilweise) dokumentiert werden konnte.

8. Fotos des "Tatorts" in San Antonio, sowie Fotos des erlegten Bigfoots, sowie Fotos oder/und Filmaufnahmen die zeigen, wie der Körper später abtransportiert wurde.

9. Eine vollständige Chronologie der von Dyer ebenfalls behaupteten Untersuchungen und Aufbewahrungsorte des Körpers, mitsamt der vollständigen Nennung der angeblich beteiligten Institute, Universitäten, Einrichtungen und beteiligten Wissenschaftler und Experten. Sowie eine Auflistung und Beschreibung der durchgeführten Untersuchungen.
10. Eine offizielle Bestätigung von Regierungsbehörden/Institutionen, dass es sich um einen echten Körper eines Hominiden handelt.

Dieser Forderung können wir (grenzwissenschaft-aktuell.de) uns nur anschließen und warten mit weiteren Berichten in dieser Sache die angekündigte Pressekonferenz ab...


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Kontroverse: Forschergemeinde distanziert sich mehrheitlich von Behauptungen um angeblichen toten Bigfoot 8. Februar 2013
Erneute Behauptung um angeblich toten Bigfoot 7. Februar 2013

Meldungen zum "Bigfoot-in-a-Freezer"-Fiasko 2008
(in chronol. Reihenfolge)
Jäger wollen Bigfoot erlegt haben, 12. Juni 2008
Bigfoot-Leiche: Bizarres Szenario geht weiter, 24. Juli 2008
Erstes Foto von angeblich totem Bigfoot , 12. August 2008
Update: Neues Foto von angeblich totem Bigfoot, 13. August 2008
Zweifel an Bigfoot-Foto - Warten auf die Pressekonferenz, 15. August 2008
Enttäuschend: Wenig Neues auf Bigfoot-Konferenz, 16. August 2008
Aufgeflogen: Toter Bigfoot war schlechter Schwindel, 20. August 2008
Erste Nachwehen des Bigfoot-Schwindels, 28. August 2008

Ebay: Bigfoot-Schwindel-Kostüm bringt 250.000 Dollar 22. Oktober 2008

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Quellen: robertlindsay.wordpress.com, bigfoottoday.com

Freitag, 1. November 2013

TV-Doku "Bigfoot Files - USA" enttäuscht Bigfoot-Forscher und -Fans


Das Signet der zweiten Folge von "Bigfoot Files". | Copyright: channel4.com

London (USA) - Während im ersten Teil der TV-Dokumentation "Bigfoot Files" ein Kamerateam den Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes am vergangenen Sonntag auf dessen Suche nach genetischen Beweisen für die Existenz des himalayischen "Schneemenschen" begleitet hatte und dabei statt Beweisen für den Yeti, Belege für die Existenz urzeitlicher Eisbären-Nachkommen im Himalaya fand (...wir berichteten), zeigte die zweite Episode die Suche nach genetischen Beweisen für nordamerikanischen "Waldmenschen" Bigfoot, Sasquatch & Co. Doch es waren nicht nur die Ergebnisse selbst, die die US-amerikanische Bigfoot-Community enttäuschte.

Waren es im Falle des Yeti im Himalaya drei Proben, die Sykes und sein Team untersuchen konnten, so standen aus den USA laut der Channel-4-Dokumentation 10 angebliche Bigfoot/Saquatch-Proben zur Verfügung.


Um hier nicht dem Drang einer Nacherzählung der Sendung zu verfallen, hier zusammengefasst die Ergebnisse der DNA-Analyse dieser Proben:


Insgesamt 7 Haar-Proben kamen aus dem US-Bundesstaat Washington: 2 dieser Proben stammten von Kühen, 1 Probe von einem Weißwedelhirsch, 2 von Schwarzbären und 2 Proben von einem Hund oder Wolf. Hinzu ergab die genetische Analyse einer Probe aus Texas, dass diese von einem Pferd stammte, eine Probe aus Michigan konnte einem Stachelschwein und eine aus Arizona einem Waschbären zugeordnet werden.


Der genetische Nachweis von Bigfoot, Sasquatch, Skookom oder dem Skunk Ape war also wieder einmal nicht dabei.


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Die Gemeinde aus Bigfoot-Forschern, -Enthusiasten und -Fans zeigt sich seither jedoch nicht nur von dem negativen Ergebnis der Analyse der eingereichten Proben sondern auch über die Umsetzung und Darstellung der nordamerikanischen Bigfoot-Enthusiasten enttäuscht.


Tatsächlich ist im Gegensatz zur ersten Folge (Bigfoot Files - Yeti) ein sarkastischer Unterton sowohl in der Art und Weise, wie der Moderator Mark Evans den Bigfoot-Zeugen, wie auch in der oftmals comedy-artigen musikalischen Untermalung der Szenen nur unschwer zu überhören. Zudem fallen erstmals Charakterisierungen wie "Gläubige", "Wahn" bis hin zu "Fanatikern". Schon während der Sendung macht der Kommentar deutlich, dass es sich hier weniger um "Forscher als um Gläubige" handele, die eher einer "Religion statt einer Wissenschaft" folgen und man an jene Orte gereist sei, an der ein (religionsartiger) "Glaube geboren" worden sei.



Channel-4-Moderator Mark Evans im Gespräch mit Bigfoot-Forscher Derek Randles. | Copyright: channel4.com

Immerhin behauptet die Sendung - im Gegensatz zur Yeti-Episode - jedoch nicht, dass das Ergebnis aussage, dass es sich bei Bigfoot und Sasquatch um Bären, Wölfe, Pferde oder gar Sacheschweine und Waschbären handele und das Rätsel um die "Waldmenschen" damit wissenschaftlich gelöst sei. Stattdessen stellt Evans abschließend ganz richtig fest, dass die Sendung weniger von Sasquatch selbst, als von den (gezeigten) Personen erzähle"


Um die Bedeutung zumindest dieser Sendung für die Bigfoot-Forschung und damit die Kryptozoologie im Allgemeinen zu verstehen, sollten jedoch auch hier zwei Eigenschaften der Sendung abschließend jedoch deutlich hervorgehoben werden:


- Zum einen tauchen - mit Ausnahme von Derek Randles – in der Sendung keine Hauptakteure der US-amerikanischen Bigfoot-Forschung, geschweige denn Vertreter der akademischen Erforschung dieser Kryptiden, wie etwa der Anthropologe Dr. Jeffrey Meldrum, auf. Stattdessen wird jedoch behauptet, dass "während Fußabdrücke die Bigfoot-Debatte wohl nie klären können", die DNA-Analyse der einzige wissenschaftliche Weg sei, sich dem Rätsel um die angeblich existierenden Wesen zu nähern.


- Zum zweiten stammen offenbar keine der analysierten Proben von einem Vorfall, in dem der Zeuge selbst direkt beobachten konnte, dass die besagten Haare auch von jenem Tier verloren bzw. hinterlassen wurde, dass er selbst als Bigfoot beschreiben würde. In allen geschilderten Fällen waren es also Proben, die erst später an Ort und Stelle einer Bigfoot-Sichtung oder neben angeblichen Bigfoot-Spuren gefunden wurden. Ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen einem anwesenden Bigfoot und den untersuchten Haarproben geht aus keinem der dargestellten Fälle hervor. Wie der Moderator vor diesem Hintergrund also auf die Idee kommt, dass die Analyse die bislang "besten Beweise für Bigfoot" untersucht habe, bleibt genau so fraglich wie unbeantwortet.

Im Folgenden finden Sie einen Insider-Hintergrundbericht zu dem Vorgehen des "Bigfoot Files"-Teams, der die Unterschiede zwischen der TV-Doku "Bigfoot Files" und der bislang noch nicht veröffentlichten Studie herausarbeitet.
"(...) The documentary is entertainment, rehashing the same old novice thinking that comes from a film company, producers, and a host that thinks the are being novel in their approach but it is just the same old error-ridden conclusions, and their attempt at the legitimacy of their program is to intermingle some of the results of samples provided by the general public to Dr. Bryan Sykes. It falls short.

The truth is that Bryan and I were highly frustrated with Icon Films, so much so that we felt it tiresome to work with them. They attempted to cut out Bryan and myself from all of the filming, but we were successful in leveraging for Bryan to be included in the filming by telling them that I was withholding other planned filming location if Bryan was not there. They were making a documentary about Bryan and this project, so why cut him out of it? It made no sense. But now we know that it is just a show about the global phenomenon of Bigfoot and they use Bryan as a side-show to legitimize their attempts to rationalize novice conclusions.



Dr. Bryan Sykes (r.) gemeinsam mit den Bigfoot-Forschern Rhettman A. Mullis und Lori Simmons. | Copyright: bigfootology.com

Bryan and I were filmed for 3 days and I was supposed to be a part of the filming in Northern California as well but they cut me out of that, and it appears that the three days of filming with me ended up on the cutting room floor. Bryan did not go to Nepal, as he was cut out of that as well. I was there when Mark Evans handed over the Nepalese samples to Bryan on the Olympic Peninsula after they finished filming with Derek Randles. They also cut him out of filming in Russia and they finally compromised by allowing Bryan to reveal in Moscow and that was it. They also tried to cut Bryan out of Northern California and the Lummi and that is when I strong-armed them telling them if Bryan is not there then I was pulling all filming that I had arranged. So they flew him down to Northern California, but they told me not to come after all.

I think my demands on them got me cut from the show. We filmed at my house, all during the drive up to the Lummi, on the Lummi and on the peninsulsa, and doing multiple exterior shots of us driving the Bigfootology-mobile and then filming on the Lummi. The Lummi were very hospitable and we were allowed access to a very culturally sensitive, sacred site, and instead of running with the respectable member of the Lummi, they chose to run with someone who has had issues with the Lummi leadership, and it will end up being a slap in the face of the Lummi. I anticipate that I am also going to have to deal with the fallout on their decision to do so.


I am afraid that Icon Films missed the boat on what is important and I have emailed them and communicated my disappointment that they did not take up my offer for me to go with them and consult for the entire show to help them avoid embarrassment for their novice conclusions and focus. I did consult for the show when they were in America, but not completely, voluntarily, constantly talking back and forth to help them arrange for shooting locales and people, and warning them about some things and trying to steer them in the right direction. They should have brought me on for the entire program(s) and I would have helped them avoid the double-bear paw argument which was something that the Bigfoot community answered decades ago because there is a difference between the double-paw track of a bear and a Bigfoot track. I could have told them about the eating habits and the communication whistle calls which should have told an experienced Bigfooter that what the Sherpa was describing was the man-sized yeti as opposed to the Dzu-Teh which is a large and historically speculated to be a bear which is what the show focused on. Again, nothing new, so this was a novice mistake they could have avoided by asking an experienced Bigfoot researcher.


I know the Bigfoot community can be disappointed over a proposed yeti hair to be an extinct bear, but the reality is that the discovery of a living extinct bear is quite significantly a huge discovery in the world of zoology. The science world went crazy when other extinct species were rediscovered as living (Lancetfish, Hagfish, Frilled Shark, Coelacanth, Javan elephants, Woolly Flying Squirel, and more). A living extinct bear is quite exciting from the zoological-science perspective. Does that mean we believe the all yeti’s are bears? Not at all, otherwise we would not offer and welcome the opportunity to test more potential yeti hairs.


I can go on and on. Bryan and I were grateful to finally be done with the filming so we can talk about more important matters in life like the “actual” DNA project, our other projects that we have not discussed publicly (...)


Rhettman A. Mullis, Jr., MS, PhD-ABD, CAF, MHP

Bigfootology.com

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Anthropologe und Bigfoot-Experte Dr. Jeff Meldrum kommentiert Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Yeti-DNA-Analyse 25. Oktober 2013
TV-Doku offenbart kaum Neues über die DNA-Analyse von angeblichen Yeti-Proben aus dem Himalaya 21. Oktober 2013
Erstes Teilergebnis der Oxford-Lausanne-Bigfoot-Studie: Im Himalaya lebt unbekannte Großbärenart 18. Oktober 2013
TV-Sender gibt weitere Einblicke in Ergebnisse der Oxford-Lausanne-DNA-Studie zu Bigfoot, Yeti & Co 11. Oktober 2013
Verlagshaus Hodder: Oxford-Lausanne-DNA-Studie unter Dr. Bryan Sykes findet genetischen Beweis für die Existenz des Bigfoot 9. Oktober 2013
Wissenschaftliche Fachpublikation von Oxford-Lausanne-Studie zu Bigfoot- und Yeti-DNA und begleitende BBC-Dokumentation erscheint voraussichtlich noch in diesem Jahr 13. Mai 2013
Forscher verspricht erstaunliche Ergebnisse der Oxford/Lausanne-Bigfoot-Studie 7. August 2012
Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project: Wissenschaftler wollen angebliche Gewebeproben von Yetis und Bigfoot untersuchen 23. Mai 2013


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Quelle: channel4.com, bigfootology.com

Donnerstag, 28. August 2008

Erste Nachwehen des Bigfoot-Schwindels

Falscher Bigfoot in der Kühltruhe der "BigfootTracker" | Copyright: searchingforbigfoot.com

Atlanta/ USA - Nachdem sich die großspurigen Behauptungen zweier Jäger aus Georgia, sie hätten den Körper eines toten Bigfoot, zwar weltweit für Interesse sorgte, sich jedoch als ein mit Tierkadaver-Resten ausgestopftes Affenkostüm entpuppte (...wir berichteten), gibt es nun die ersten Auswirkungen des Schwindels.

So wurde der ehemalige Polizeibeamte Mathew Whitton, vom Dienst fristlos suspendiert. Jeff Turner, Polizeichef von Clayton County erklärte hierzu in verschiedenen TV-Interviews, dass Whitton aufgrund seines Auftretens und der Lügen im landesweiten Fernsehen nicht mehr über die für einen Polizisten notwendige Integrität verfüge. Die ganze Angelegenheit sei zudem sehr beschämend. Whitton verteidigt sich dahingehend, dass eine Behauptung über Bigfoot keine Lüge sein könne, da es - so weit er wisse - keinen Bigfoot gäbe. Zudem habe man von Anfang an unterschiedliche Geschichte erzählt: "Jeder wusste doch, dass wir lügen."


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Zugleich veröffentlichen Whitton und sein Partner Rick Dyer ein weiteres Youtube-Video, in dem sie sich bei Kryptozoologen wir Loren Coleman für die Beleidigungen gegen seine Person entschuldigen, zugleich jedoch schwere Vorwürfe gegen Bigfoot-Jäger John Biscardi erheben, der den vermeintlichen Bigfoot-Körper für geschätzte 50.000 Dollar gekauft und den Fund - gemeinsam mit Dyer und Whitton - auf einer Pressekonferenz als "echt" präsentiert hatte (...wir berichteten).

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Biscardi sei das eigentliche Mastermind hinter dem ganzen Schwindel und habe jederzeit gewusst, dass es sich um eine Fälschung handele. Zudem habe er wissentlich im US-Fernsehen falsche bzw. unüberprüfte Informationen über den Bigfoot-Körper verbreitet. Erneut behaupten sie, hierfür unumstößliche Beweise vorlegen zu können. Diese blieben jedoch bislang aus...


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Biscardi hingegen will Dyer und Whitton nun wegen Betrugs anklagen und präsentiert sich und sein Team auf seiner Internetseite "SearchingForBigfoot.com" unter der Überschrift "Searching For Bigfoot Uncovers the Truth", als die wahren Enthüller des Schwindels und präsentiert ein Video über die Erstuntersuchung des vermeintlichen Bigfoot, in der deutlich wurde, dass es sich um ein mit Tierresten gefülltes und ausstaffiertes Bigfoot-Kostüm (...wir berichteten 1, 2) gehandelt hat.


Klicken die auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Falscher Bigfoot-Kopf auf eBay | Quelle: ebay.com

Auch der am Schwindel unbeteiligte Hersteller des Bigfoot-Kostüms nutzt das Interesse um den "Georgia Bigfoot Body Hoax" und versteigert einen extra angefertigten Bigfoot-Kopf auf E-Bay. Nach einem Einstiegspreis von lediglich zwei Dollar, lag das Höchstgebot bei Redaktionsschluss dieser Meldung lag das bereits bei 600 Dollar.


Montag, 1. Oktober 2012

Experten: Bigfoot-Spur im Washington State ist eine Fälschung


Die Bigfoot-Forscher Derek Randles, Cliff Barackman und Guy Edwards beim nehmen von Abgüssen der vermeintlichen Bigfoot-Spur nahe Elbe im US-Bundesstaat Washington.
| Copyright/Quelle: northamericanbigfoot.com 


Portland (USA) - Nachdem Angler im US-Bundesstaat Washington eine aus 150 einzelnen Fußabdrücken bestehende vermeintliche Bigfoot-Spur "entdeckt" und Bigfoot-Forschern gemeldet hatten (...wir berichteten) mehren sich nun die kritischen Stimmen der Untersucher vor Ort. Nicht zuletzt hat sich nun auch der Bigfoot-Experte Cliff Barackman, den die "Entdecker" als ersten Forscher versucht hatten zu informieren, zu dem Fall geäußert und ist sich sicher, dass es sich um eine aufwendige Fälschung handelt.

Bereits zuvor hatte sich schon Thom Powell (thomsquatch.com), einer der ersten Bigfoot-Forscher vor Ort, von dem Fund distanziert und kritisch angemerkt, dass "keine der Fußspuren Hautleisten (Papillarleisten, bzw. Finger-Zehenabdrücke) aufweisen, obwohl die Spuren noch frisch und vom Wetter nahezu unbeeinträchtigt waren. Vor dem Hintergrund, dass menschliche Fußspuren und auch die von Primaten von derartigen Hautleisten überzogen sind, ist dieser Umstand doch sehr verdächtig." Auch die "Platzierung" der angeblichen Bigfoot-Spur erscheine auffällig: "Es hat den Anscheint, als sei die Spur so gelegt, dass sie gefunden werden sollte."Ebenfalls verdächtig ist für die Hauptuntersucher der Spur (Scott Taylor, Rick Noll, David Ellis, Cliff Barackman, Derek Randles, Paul Graves, und Thom Powell) der Umstand, dass sich die angeblichen "Entdecker" bislang nur über E-Mail an die Forscher gewandt hatten und der Bitte der Forscher um ein persönliches Telefonat oder Treffen bislang nicht entsprochen haben, obwohl ihnen (wenn gewünscht) weitere Anonymität und Abgüsse der Spuren versprochen wurde.

Die "Bigfoot Field Researchers Organisation" (BFRO, bfro.net) erklärt hierzu: "Es gehört zu den Untersuchungsstandards der BFRO, dass die Zeugen persönlich befragt werden müssen. Ein Zeuge, der nicht mit dem Untersucher sprechen will - ob nun am Telefon oder persönlich - ist direkt verdächtig wodurch auch der Fall selbst als 'verdächtig' eingestuft werden muss. (...) Im aktuellen Fall haben die Zeugen den Forschern noch nicht einmal eine Telefonnummer überlassen und bislang nur über E-Mail kommuniziert. Das ist ein wirkliches Problem. Wir haben die Zeugen um ein Treffen gebeten und ihnen sowohl Anonymität als auch Abgüsse 'ihrer' Spuren angeboten, ohne dass darauf bislang reagiert wurde. Dieser Umstand führt uns dazu, die Glaubwürdigkeit der Zeugen und damit auch die der Spuren bis auf weiteres in Frage zu stellen."

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Der erste Bigfoot-Forscher, den die "Entdecker" der Spur versucht hatten zu kontaktieren, war Cliff Barackman (cliffbarackman.com). Barackman ist gerade in den USA und Kanada als einer der Protagonisten der beliebten Doku-Reihe "Finding Bigfoot" des US-Privatsenders "Animal Planet" (Discovery) bekannt. Barackman selbst war jedoch gerade auf Urlaub von den andauernden Dreharbeiten zu "Findig Bigfoot", und nicht direkt zu erreichen, weswegen die vermeintlichen Entdecker sich als nächstes an die BFRO und andere Forscher wendeten.


Abguß eines von rund 150 vermeintlichen Bigfoot-Fußabdrücken einer Spur nahe Elbe im US-Bundesstaat Washington. | Copyright/Quelle: northamericanbigfoot.com

Nachdem Barackman kurze Zeit später die Spur dann doch noch selbst in Augenschein nehmen konnte, kommt er in seinem Blog (northamericanbigfoot.com) zu einer deutlichen Einschätzung der Sachlage: "Nach Einsicht in alle Fotos, E-Mails und Abgüsse der Abdrücke, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es sich um eine aufwendige Fälschung handelt. Ich will nicht alle meine Gründe für diesen Schluss offen legen, um zukünftige Fälscher nicht auch noch zu noch aufwändigeren und besseren Fälschungen zu inspirieren. Ich scheue mich jedoch nicht davor zu sagen, dass es sich hierbei um die beste Fälschung handelt, die ich je gesehen habe (...). die Leute, die das hier gemacht haben, verstehen etwas von Bigfoot-Abdrücken und haben eine wirklich gute Arbeit geleistet. Dennoch entschädigt diese Anerkennung einer solchen psychopathischen Sachkenntnis nicht für die Aufwende, die Tankkosten und das Abgußmaterial. Auch gibt sie mir nicht die mehr als neun Stunden Autofahrt und mehr als acht Stunden Arbeit vor Ort während meiner aufgrund der Dreharbeiten mir sehr wichtigen Freizeit zurück. Letzteres ist der eigentliche Schaden, der durch derartige Aktionen entsteht... Geld ist eine Sache, wenn ich aber nur alle vier Wochen eine Woche von den Dreharbeiten frei habe und mich dann aber einen Großteil dieser Zeit mit Lügen beschäftigen muss, so macht mich das nicht gerade froh."

Zwar vermutet Barackman, dass die Fälschung primär gegen ihn persönlich gerichtet war, doch kritisiert er darüber hinaus den Schaden, der durch derartige Aktionen für die Bigfoot-Forschung allgemein entsteht: "Was auch immer mit dieser Fälschung bezweckt werden sollte, die eigentlichen Opfer sind wieder einmal die Forscher, die Bigfoot-Community und Bigfoot selbst. Fälscher schaden allen beteiligten Parteien - nicht zuletzt aber auch sich selbst. Sollte die Identität der Fälscher bekannt werden, so wird der Ruf als Lügner nur schwer wieder abzuschütteln sein."
Tatsächlich trifft diese Einschätzung nicht nur auf Fälschungen und ihre Auswirkungen auf die Bigfoot-Forschung, sondern auf zahlreiche grenzwissenschaftliche Forschungsgebiete zu.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Angler finden 150 frische mögliche Bigfoot-Fußspuren
24. Setember 2012 

Kryptozoologen starten Expedition auf der Suche nach Bigfoot 31. August 2012
Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project: Wissenschaftler wollen angebliche Gewebeproben von Yetis und Bigfoot untersuchen 23. Mai 2012
Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Orang-Pendek-Expedtion 12. Oktober 2011

Sumatras kleiner Yeti: Kryptozoologen präsentieren mögliche Hand- und Fußabdrücke des Orang-Pendek 26. September 2011
Orang-Pendek-Expedition findet erstmals Handabdrücke von Sumatras kleinem Yeti 22. September 2011
Sumatara-Yeti Orang Pendek: Weitere Haar-Analyse legt unbekannte Primatenart auf Sumatra nahe 23. November 2010

"Nature"-Redakteur: Yeti und Bigfoot könnten durchaus existieren

13. Oktober 2010
Orang-Pendek: DNA-Analyse offenbart möglichen Beweis für Sumatra-Yeti 23. August 2010
Orang Pendek: Expeditionsteilnehmer sichten den "Yeti Sumatras" 25. September 2009
Neue Expertenanalyse: Bigfoot-Aufnahmen von 1967 sind authentisch
4. März 2009
 
Bücher zum Thema:

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grenzwissenschaft-aktuell.de
Quellen: thomsquatch.com, bfro.net, northamericanbigfoot.com, cliffbarackman.com

Mittwoch, 20. August 2008

Aufgeflogen: Toter Bigfoot war schlechter Schwindel

Gummi-Bigfoot im Kühler | Copyright: foxnews.com

Atlanta/ USA - Was viele Beobachter schon seit Beginn der Story um einen angeblichen Körper eines Bigfoot vermuteten und was sich mehr und mehr als Gruselkostüm offenbarte (...wir berichteten), hat sich nun tatsächlich als ausgemachter Schwindel herausgestellt. Untersucher fanden das Bigfoot-Kostüm - doch keine Spure mehr von den beiden Bigfoot-Jägern und einer beträchtlichen Menge Geld.

Wie das Investigativteam um Bigfoot-Forscher Tom Biscardi, der 1995 schon einmal auf die Behauptung über einen angeblichen gefangenen Bigfoot hereingefallen war, in einer Presseerklärung mitteilte, handele es sich bei dem übergebenen und in einen Eisblock eingefrorenen "Körper" eindeutig um ein Kunststoff-Kostüm.

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Zudem schildert die Presseerklärung die Ereigniskette, wie es zu dem Kontakt zwischen Biscardi und den selbsternannten "weltbesten Bigfoot-Jägern" Mathew Whitton und Rick Dyer gekommen sei, in einem etwas anderen Licht, als es bislang selbst von Biscardi dargestellt wurde.

Demnach hatte Biscardi, entgegen seinen Aussagen auf der Pressekonferenz, vor dieser Erklärung nicht die Möglichkeit gehabt, den eingefrorenen Körper zu sehen, geschweige denn zu berühren. Somit handelte es sich auch bei allen der von ihm gemachten exakten Angaben zum Körper (...wir berichteten) offenbar um Angaben von Whitton und Dyer - also nicht um von Biscardi überprüfte Fakten.

Nahaufnahmen der Gesichtsparte des tiefgekühlten Kostüms | Copyright: foxnews.com

Bis zur Pressekonferenz, so Steve Kulls von Sasquatchdetetive.com, sei der Körper noch nicht an Biscardi übergeben gewesen. Unmittelbar danach sei es zur Vorabzahlung einer bislang nicht genannten Geldsumme (FOX-News spricht von 50.000 US-Dollar) gekommen, woraufhin der Körper - eingefroren in massives Eis in einer Gefriertruhe - am 17. August an Biscardi ausgeliefert wurde. Um den vermeintlichen Körper nicht zu beschädigen, sei das anfangs erst Eis langsam aufgetaut worden. Erst als erste Körperteile freigelegt waren und eine "merkwürdig gummiartige" Substanz aufzeigten, wurde der Prozess mittels Heizgeräten beschleunigt und das Kostüm somit gänzlich freigelegt.

Gummifuß... | Copyright: foxnews.com

Im Angesicht der Fakten hätten dann auch Whitton und Dyer ihren Schwindel gegenüber Biscardi eingestanden, woraufhin ein Treffen im Hotel der beiden in Palo Alto abgemacht wurde. Zu diesem Termin seien die beiden "Bigfoot-Tracker" jedoch nicht erscheinen, stattdessen Biscardi musste feststellen, dass beide ihr Hotel bereits verlassen hatten.

Über die Hinter- und Beweggründe von Whitton und Dyer zu diesem absurden und teilweise bizarren, wenn auch nicht sehr professionell durchgeführten Schwindel, ist bislang noch nichts bekannt. Biscardi will nun Anzeige gegen die beiden stellen.

FoxNews59 über zum aufgetauten Kostüm


Kicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Im Folgenden finden Sie die vollständige Presseerklärung von Biscardis Team im original Wortlaut:

Good afternoon.
I am Steve Kulls Executive Director of Squatchdetective.com and Host of Squatchdetective Radio. I am here with Bob Schmalzbach, Vice President of Searching for Bigfoot, Inc. I had been invited to be a witness of the thawing of the alleged Bigfoot Body by the Searching for Bigfoot team. As an independent researcher, it has been Squatchdetective.com's goal to obtain proof positive in all cases when either trying to substantiate a claim or debunk it, so as there is no question to the matter's certainty. Having worked in the past, with Searching for Bigfoot, Inc., I understand that it has always been their corporate goal, �to tell it like they see it, as it happens, and when it happens�. In my organization's limited involvement with Searching For Bigfoot, Inc. it is and has been the goal of both organizations to obtain the truth in this and all matters.

On July 9th, 2008, Matthew Whitton and Ricky Dyer placed a video on Youtube making the claim they had recovered the body of a Bigfoot body. Their website, Bigfoottracker.com also echoed the sentiment. At that time I had doubts and followed the story for two weeks when on July 25th, 2008 I placed a video response to challenge them to come on to Squatchdetective Radio on July 28th , 2008.

On July 14th, 2008 an article was published where Whitton released a statement to his local newspaper, the Clayton Times Daily stating that they had recovered the body of a Bigfoot.
The afternoon of July 28th, 2008, Ricky Dyer asked if I would call him and after interviewing him using various forensic interviewing techniques, which I have been trained on, I could not get an accurate read on him as I was seeing deception on numerous things, but insisted he had a body in his possession. At one point he asked me who Tom Biscardi was. I immediately surmised however their motive was financial.

After concluding my one plus hour long phone call with Dyer I called the CEO of Searching for Bigfoot, Tom Biscardi, and we discussed the matter. We, at that time decided it best to turn the investigation over to Mr. Biscardi and his team. My involvement in the remainder of the process was as an independent observer.

The following are my observations and the facts as I understand and know them:

On August 1st, 2008 Tom Biscardi traveled to Georgia and on August 2nd was given a sample, allegedly, from the corpse, for DNA testing. The DNA was hand delivered to Dr. Curt Nelson of Michigan and a chain of custody of the said sample was maintained from the time it was received from Ricky Dyer and Matthew Whitton.

On August 4th, 2008 both Matthew Whitton and Ricky Dyer entered a legally binding contract with Searching For Bigfoot, Inc .recognizing the fact that Searching for Bigfoot, had absolutely nothing to do in the demise or storage of the corpse until such time as it was transferred to Searching For Bigfoot for the benefit of scientific study, marketing and promotion.

On August 10th, 2008 Tom Biscardi received an email from Dr. Nelson that after the amplifications of two of the three samples, that the size of the DNA was consistent with human/ape DNA.

On or about August 12th, 2008, Matthew Whitton and Ricky Dyer requested an undisclosed sum of money as an advance, expected from the marketing and promotion, and as a good faith gesture of the contract.

On August 14th, 2008, after signing a transfer receipt for the amount money requested and counting said money, Matthew Whitton and Ricky Dyer led the Searching for Bigfoot Team to a location and turned over a freezer with something appearing large, hairy, and frozen in ice.

On August 15th, 2008, Tom Biscardi, Ricky Dyer and Matthew Whitton held a press conference at the Cabana Hotel in Paolo Alto, California, announcing that the corpse of a creature fitting the description known as �Bigfoot� had been discovered. A police officer of seven years, on medical leave, labeled as a hero for being wounded in the line of duty, got up in front of the world and told the world of how he and Ricky Dyer uncovered this creature. This has since been proven a lie. It is notable that Rick Dyer insisted on this press conference and told Tom Biscardi he would not release the �body� unless the conference was held on this specific date.

On August 16th, 2008 the freezer containing the alleged corpse arrived with the Searching For Bigfoot Team. I arrived on location at 6PM to provide initial verification examination, biohazard control and consult for security measures at the location. At that time the ice was being thawed slowly without aid, to prevent any decomposition of the alleged corpse. We estimated that the freezer and its contents weighed over 1500 pounds and it would take several days or longer to thaw completely.

On August 17th, 2008 Searching for Bigfoot Team Director of Field Operations, TJ Biscardi and myself, were up early to discover that some hair was now exposed. I extracted some from the alleged corpse and examined it and had some concerns. Bob Schmalzbach arrived and concurred. We burned said sample and said hair sample melted into a ball uncharacteristic of hair.

At that time we contacted Mr. Biscardi who gave us permission to begin an expedited melting process. We set up a salamander heater to heat the freezer. Within one hour we were able to see the partially exposed head, as I was now able to touch it, I was able to feel that it seemed mostly firm, but unusually hollow in one small section. This was yet another ominous sign. Within the next hour of thaw, a break appeared up near the feet area. As the team and I began examining this area near the feet, I observed the foot which looked unnatural, reached in and confirmed it was a rubber foot.

At that point we immediately contacted, Tom Biscardi and advised him of the situation and he began to take action on his end. Later that day, Tom Biscardi informed us that both Matthew Whitton and Ricky Dyer admitted it was a costume. They reportedly agreed to sign a promissory note and admission of what they had done, and set a meeting in their hotel room in California for 8AM on August 17th, 2008.

At that time I drew up the documents for Mr. Biscardi. On August 17th, 2008 Tom Biscardi went to the hotel where Dyer and Whitton were staying and found that they had left. At this time action is being instigated against the perpetrators of this fraud. Tom Biscardi asked us to contact you, the press, and share all that we have discovered.

The motives behind this fraud are still unknown at this time. It is still unclear why Whitton who, being a police officer for the Clayton County Police Department in Georgia got up before the world and lied and was complicit in a scheme to defraud in a felonious manner.

At this time the victim of this series of deceptions, Searching for Bigfoot, Inc., is seeking justice for themselves and for all the people who were deceived by this deception. Due to this event peoples lives have been disrupted and many people, so wanting vindication about there prior experiences were hurt. Let us all try to be mindful of such.

On behalf of myself I can say with certainty Matthew Whitton and Ricky Dyer not the best Bigfoot trackers in the world!
Thank you.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / searchingforbigfoot.com / foxnews.com

Freitag, 15. August 2008

Zweifel an Bigfoot-Foto - Warten auf die Pressekonferenz

Detailansicht des angeblich toten Bigfoot | Copyright: searchingforbigfoot.com

Atlanta/ USA - Nachdem Bigfoot-Forscher Tom Biscardi ein erstes deutliches Foto des angeblichen Bigfoot-Leichnams in der Kühltruhe der "Bigfoot-Tracker" veröffentlicht hat, reißen Kritik und der Zweifel an dem, was auf dem Bild zu sehen ist nicht ab. Handelt es sich um einen erneuten Ablenkungsversuch kurz vor der eigentlichen Pressekonferenz zum angeblichen Sensationsfund?

Bigfoot-Kostüm | Copyright: thehorrordome.com

Nachdem der Kryptozoologe Loren Coleman bereits in seinem ersten Kommentar zu Biscardis Foto die Ähnlichkeit zu einem bekannten Bigfoot-Kostüm herausgestrichen hat, teilen zahlreiche Beobachter diese Einschätzung. Tatsächlich stimmen zahlreiche Gesichtsmerkmale des angeblich toten Bigfoot mit jenen des Kostüms überein.


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Einige der markantesten Übereinstimmungen der Gesichtsmerkmale des angeblich toten Bigfoot im Vergleich mit jenen des Kostüms | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Chris Rehberg vom Krypto-Blog "WhereLightMeetsDark.com" glaubt sogar, mathematisch-proportional nachweisen zu können, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um zwei Fotos der gleichen Art von Kostüm handelt.

Seine detaillierten Ausführungen finden Sie HIER

Doch wie passt dies alles zu der angekündigten Pressekonferenz und der Beteiligung des Bigfoot-Forschers Tom Biscardi zusammen? Wir erinnern uns: Bereits zuvor hatten die selbsternannten "weltbesten Bigfoot-Jäger" Rick Dyer und Mathew Whitton von "bigfoottracker.com" behauptet, ein Wissenschaftler habe den Körper vor Ort untersucht. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es sich um den Bruder von Rick Dyer gehandelt hatte. All dies nur, um die angebliche Bigfoot-Konkurrenz zu verwirren - so zumindest die darauf folgende Erklärung für das Szenario (...wir berichteten).

Auch die Veröffentlichung des Fotos scheint im Nachhinein nicht wirklich in de Zeitplan der Bigfoot-Tracker und Tom Biscardis zu passen, die zeitgleich für den heutigen Freitag eine Pressekonferenz angekündigt hatten, auf der die Ergebnisse der DNA-Analyse und exklusive Fotos des Leichnams gezeigt werden sollen. Warum also vorab ein Foto im Internet?

Vor dem Hintergrund der auffallenden Ähnlichkeiten des angeblichen Körpers auf dem Foto mit dem Bigfoot-Kostüm, könnte es sich um den erneuten Versuch handeln, die Konkurrenz noch kurz vor der Pressekonferenz erneut abzulenken.

Beobachter vermuten schon jetzt, dass auf der morgigen Konferenz Fotos eines gänzlich anderen Körpers präsentiert werden. In diesem Fall müssten die restlichen Beweise Biscardis und die Ergebnisse der DNA-Analyse jedoch sehr überzeugend sein, damit ein solcher Vorab-Schwindel der ganzen Geschichte nicht gänzlich die Glaubwürdigkeit raubt - besonders, da mittlerweile angeblich Millionensummen im Spiel um eventuelle Vermarktungsrechte der Aufnahmen des Wesens und der medizinischen Untersuchung im sind.

Sollte dieses Szenario zutreffen, liefe die ganze Geschichte große Gefahr, im Sumpf von Lügen, Schwindel und dem fragwürdigen Youtube-Auftritten der Bigfoot-Tracker zu versanden, selbst wenn tatsächlich ein echter Bigfoot-Leichnam vorliegen würde.

Man darf also gespannt sein, was die Pressekonferenz am heutigen Abend zu Tage bringen wird.


Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de

Freitag, 8. Februar 2013

Kontroverse: Forschergemeinde distanziert sich mehrheitlich von Behauptungen um angeblichen toten Bigfoot


Standbild aus dem "Camper-Video". | Copyright/Quelle: R. Dyer, facebook.com/FindBigfoot 

Washington (USA) - Die Behauptung eines jahrelangen Bigfoot-Kritikers, er habe den toten Körper eines Bigfoot selbst gesehen und sogar berühren können und sehe keine Möglichkeit, dass es sich dabei um einen Schwindel gehandelt habe (...wir berichteten), wird von der Bigfoot-Forschern und -Enthusiasten mehrheitlich mit großer Zurückhaltung beurteilt.

Während sich die meisten bekannten Bigfoot-Forscher noch nicht einmal zum Fall äußern, hat sich zumindest Dr. Jeff Meldrum, Anthropologe an der "Idaho State University und einer der meist angesehen Bigfoot-Experten auf seiner Facebook-Seite wie folgt kurz zu der Frage geäußert, ob er bezüglich des angeblichen Körpers kontaktiert wurde und was er von dem Fall halte:

"Mich hat (Rick) Dyer nicht kontaktiert. Allerdings wurde mir auch gesagt, dass er mich - warum auch immer - nicht besonders gut leiden könne. Von Leuten aber zu erwarten, lediglich jemandes Behauptungen zu glauben, der den Körper untersucht haben will, ist in meinen Augen nicht der richtige Weg, um Glaubwürdigkeit zu erlangen. Ich würde sagen, lasst die Hütchenspielerei und kommt endlich zur Sache."


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Auch die Reaktionen der sonstigen Bigfoot-Comunity auf den einschlägigen Internetseiten, in den sozialen Netzwerken und Online-Foren, bezüglich Dyers erneuten Behauptungen fallen meist kritisch bis empört aus. Grund hierfür ist hauptsächlich Rick Dyers Vergangenheit als dreister Bigfoot-Fälscher, der sich auch durch sein ordinäres Auftreten in zahlreichen Youtube-Videos und ausfälligen Bemerkungen gegenüber anderen Bigfoot-Forschern hervorgetan hat und dies weiterhin tut.

Auch an der Person des Bigfoot-Skeptikers Musky Allen, der nun sozusagen als Dyers Kronzeuge auftritt, lässt die "Community" nur selten ein gutes Haar - nicht zuletzt, da auch er sich in der Vergangenheit primär auf entsprechenden Facebook-Seiten durch Pöbeleien gegen Bigfoot-Enthusiasten und -Forscher und das schlichte Abstreiten der Existenz von Bigfoot hervorgetan hat. Viele Kommentatoren unterstellen Allen sogar, gemeinsame Sache mit Dyer zu machen, um so dem vermuteten Schwindel Glaubwürdigkeit verleihen zu wollen.

Tatsächlich wird genau dieses Szenario eines erneuten Schwindels von Dyer und Kollegen und die gemeinsame Sache mit Musky Allen kurioserweise von Dyer selbst gestützt - erklärt er sich doch auf der Internetseite "bigfoottrackerllc.com" selbst zum bekennenden Bigfoot-Fälscher und kündigte hier erst im September 2012 einen bevorstehenden "großen Bigfoot-Hoax für nächstes Jahr (2013)" an, für den er sich unter anderem mit eben jenem Musky Allen zusammengetan habe, der nun als Zeuge des angeblich existierenden Bigfoot-Körpers präsentiert wird. Auch auf dieser Seite outet sich Dyer in zahlreichen fragwürdigen Youtube-Videos als geradezu manischer Bigfoot-Fälscher.

Vor diesem Hintergrund ist nun natürlich eine Vielzahl von Szenarien des Versuchs eines inszenierten Schwindels vorstellbar und sogar wahrscheinlich. Inwieweit die BBC-Dokumentation "Of Monsters and Men" (...wir berichteten) an diesem Schwindel beteiligt sein könnte (etwa um die Reaktionen der Bigfoot-Gemeinde zu testen...) oder selbst dessen "Opfer" werden soll, bleibt abzuwarten.

Anmerkung d. GreWi-Redaktion:Wie schon im Fall des angeblich lebend gefangenen Bigfoot "Daisy" (...wir berichteten), hat sich die GreWi-Redaktion auch angesichts dieser "Story" dazu entschieden, erst wieder darüber zu berichten, wenn wirkliche Fakten vorliegen.

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Erneute Behauptung um angeblich toten Bigfoot 7. Februar 2013

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