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Donnerstag, 22. Juli 2010

Britischer Premier sucht mit Obama nach Kompromiss im Fall des UFO-Hackers Gary McKinnon

Gary McKinnon mit seiner Mutter Janis Sharp | Copyright: freegary.co.uk

London/ England - Die mittlerweile schon seit 2002 andauernde Farce um die von den USA geforderte Auslieferung des sogenannten UFO-Hackers Gary McKinnon hat nun endgültig die höchsten politischen Kreise erreicht. Der britische Premierminister David Cameron hofft nun darauf die Angelegenheit gemeinsam mit dem US-Präsidenten klären zu können.

Der autistische McKinnon war zwischen 2001 und 2002 auf der Suche nach Geheiminformationen über UFOs und Außerirdische in 97 Computer von NASA und Pentagon eingedrungen und will dabei entweder auf nur geringste oder sogar gar keine nennenswerten Sicherheitssperren gestoßen sein. Nachdem er von den US-Ermittlern ertappt wurde, drohen ihm in den USA bis zu 72 Jahre Haft.

Auf einer Pressekonferenz zu den Gesprächen mit Barack Obama äußerte sich der britische Premier dahingehend, dass McKinnon zwar eine "ernsthafte Straftat begangen habe", dass er jedoch hoffe einen "Ausweg" aus der derzeitigen Situation zu finden. "Eindeutig gibt es derzeit Diskussionen zwischen der britischen und US-amerikanischen Seite über den Fall. Ich will den Stand dieser Gespräche jedoch nicht vorab bewerten. Wir sind uns dessen bewusst, dass Gary McKinnon schwerwiegender Straftaten bezichtigt wird, wie sie auch von keiner Seite geleugnet werden. Ich habe bereits mit dem US-Botschafter gesprochen und die Angelegenheit auch mit dem Präsidenten erörtert und hoffe nun, dass wir einen Ausweg finden können."

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Auch der US-Präsident soll sich laut der Verteidigung McKinnon mit den Worten geäußert haben, dass eine "angemessene Lösung" gefunden werden solle. Anwälte, Freunde und Unterstützer McKinnons hoffen, dass eine solche Lösung in einem Prozess gegen McKinnon vor einem britischen Gericht liegt und McKinnon die erwartete Haft auf britischem Boden absitzen kann.

Nach eigenen Aussagen will der UFO-Hacker bei seiner Sucher nach Alien-Beweisen sogar erfolgreich gewesen sein. In den von McKinnon gehackten Systemen, will er Informationen und Beweise für außerirdische Technologie, eine Liste "mit Namen außerirdischer Offiziere, Schiffe und Güterverkehr", sowie ein Bild eines, wie er sagt "UFOs mit perfekter, glatter Oberfläche" gefunden haben.

Auf Rechnern der NASA gebe es zudem Beweise, dass aus deren Aufnahmen UFOs absichtlich herausretuschiert wurden und werden, wie er in einem interview mit der BBC bestätigt. Allerdings gehen McKinnons Aussagen kaum über bereits bekannte Inhalte anderer Verschwörungstheorien hinaus.

Laut McKinnon seien die Systeme jedoch nicht sonderlich gesichert gewesen. Teilweise seien die angeblich so sensiblen Rechner lediglich mit abgelaufenen Passwörtern geschützt oder gänzlich ohne Passwortschutz abgesichert gewesen. Es habe sich also nicht einmal um wirkliches Computer-Hacking gehandelt.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / freegary.org.uk
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